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Alle Meldungen von der Stiftung Euronatur

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    Berührende Momente und eindrucksvolle Naturerlebnisse: Bereits zum 21. Mal veranstaltet EuroNatur den Fotowettbewerb „Naturschätze Europas". Gesucht werden die schönsten und aussagekräftigsten Fotos von Tieren, Pflanzen oder Landschaften in Europa.

    Internationaler Fotowettbewerb „Naturschätze Europas 2014“ ist gestartet


    Presseinformation vom 6. Dezember 2013


    Radolfzell. Geheimnisvoll leuchtende Herbstwälder, ein sich rekelndes Kegelrobbenjunges oder eine botanische Schönheit mit Turban: Die Natur Europas bietet ein Füllhorn an beeindruckenden Fotomotiven. Die Naturschutzstiftung EuroNatur, das NaturVision Filmfestival, die Zeitschrift „natur“ und die Gelsenwasser AG laden auch für das Jahr 2014 wieder zum internationalen Fotowettbewerb „Naturschätze Europas" ein. „Vom Hobbyfotograf bis zum Profi sind alle aufgerufen, die vielfältigen Facetten von Europas Natur aus ihrem individuellen Blickwinkel heraus als Foto einzufangen“, sagt Gabriel Schwaderer, Geschäftsführer von EuroNatur.


    Eine Fachjury prämiert die ausdruckstärksten Motive. Die besten Aufnahmen werden unter anderem im Herbst 2014 in der Infostelle Mauth des Nationalparks Bayerischer Wald in der Ausstellung „Faszination Natur“ präsentiert und mit wertvollen Preisen prämiert. Als Hauptgewinn winkt ein Zeiss Mono Spektiv 20 x 60 S Mono. Die Gewinnerfotos werden zudem im großformatigen EuroNatur-Wandkalender, im EuroNatur-Magazin und in der Zeitschrift „natur" sowie auf den Internetseiten der Veranstalter veröffentlicht.



    Einsendeschluss ist der 31.März 2014. Nähere Informationen zum Wettbewerb sind auf der Website www.euronatur.org/fotowettbewerb zu finden.




    Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

    EuroNatur
    Konstanzer Straße 22
    78315 Radolfzell
    Tel.: 07732 - 92 72 24
    Fax: 07732 - 92 72 22
    E-Mail: info@euronatur.org
    www.euronatur.org
    Pressekontakt: Angie Rother


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    Nelson Mandela war nicht nur ein Botschafter für den Frieden unter den Menschen, sondern auch ein Botschafter für den Frieden zwischen Mensch und Natur. Nicht umsonst wurde der in der vergangenen Woche verstorbene Mandela im Jahr 2004 mit dem EuroNatur-Preis ausgezeichnet.

    Die Stiftung würdigte damit sein Engagement für den Erhalt einzigartiger Naturparadiese. Eines davon ist das St. Lucia-Feuchtgebiet in der südafrikanischen Region KwaZulu-Natal. Nelson Mandela setzte sich mit persönlichem Nachdruck für den Schutz des Naturschatzes ein. St. Lucia stellt besonders auch für europäische Vogelarten ein bedeutendes Überwinterungsgebiet dar.

    Ende der 1980er Jahre drohten seine wertvollen Feuchtlebensräume jedoch durch Titan-Abbau zerstört zu werden. Nelson Mandela hat dazu beigetragen, dass das Gebiet heute als Welterbe ausgewiesen ist. Besonders am Herzen lag der Ikone der Anti-Apartheitsbewegung außerdem die Einrichtung grenzüberschreitender Peace Parks in Südafrika und den Nachbarländern.  

    „Während die friedensstiftende Mission von Nelson Mandela vielerlei internationale Würdigung erfährt, ist sein Einsatz für die Versöhnung von Mensch und Natur den Wenigsten bekannt. EuroNatur dankt Nelson Mandela für sein umfassendes Engagement“, sagt EuroNatur-Geschäftsführer Gabriel Schwaderer.


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    „Das Netzwerk aus Vogelbeobachtern wächst“, freut sich EuroNatur-Projektleiterin Romy Durst. Über 100 ehrenamtliche Vogelschützer wurden im Rahmen eines von EuroNatur und der BSPSS organisierten Workshops ausgebildet, um bei der jährlichen Erhebung der Winterwasservogelbestände mitzuwirken.

    „Das Netzwerk aus Vogelbeobachtern ist wieder gewachsen“, freut sich EuroNatur-Projektleiterin Romy Durst. Anfang Dezember führten EuroNatur und die Gesellschaft für Vogelschutz und Vogelkunde Serbiens (BSPSS) nahe Novi Sad in Serbien einen dreitägigen Workshop zur Internationalen Winterwasservogelzählung (IWC) durch. Über 100 ehrenamtliche Vogelschützer wurden dafür ausgebildet, bei der jährlichen Erhebung der Winterwasservogelbestände mitzuwirken. Die erhobenen Daten sind eine wesentliche Grundlage, um die  Bestände der Wasservogelpopulationen weltweit sowie entlang der Adria-Zugroute (Adriatic Flyway) zu überwachen.


    Auf mehreren Exkursionen in das nahegelegene Schutzgebiet Slano Kopovo hatten die Teilnehmer ausreichend Gelegenheit, ihr neu erworbenes Wissen in der Praxis anzuwenden. Zudem wurden sie Zeugen eines spektakulären Naturschauspiels: Über 17.000 Kraniche und 9.000 Gänse flogen am Abend des 1. Dezembers in Slano Kopovo ein, um sich in den Salzlaken des Schutzgebiets ein Nachtquartier zu suchen.

    Bereits seit 1967 organisiert Wetlands International den International Waterbird Census (IWC). Das System ist einfach: Wichtige Wasservogelrastplätze werden im Januar um die Monatsmitte herum ausgezählt -  größtenteils von Freiwilligen. Doch nicht überall ist das Netzwerk aus Wasservogel-Zählern bereits ausreichend dicht: Gerade auf dem Balkan fehlt es noch in vielen Ländern an erfahrenen Beobachtern. EuroNatur setzt sich durch fachliche und finanzielle Hilfestellung seit mehreren Jahren intensiv dafür ein, diese Lücken zu schließen.



    Erfahren Sie mehr über die EuroNatur-Projekte zum Schutz der Zugvögel

    Unterstützen Sie unsere Arbeitverschenken Sie eine Zugvogel-Patenschaft zu Weihnachten!

     

     


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    Dank der jahrelangen Arbeit von Fapas und EuroNatur ist es gelungen, die Braunbären im Kantabrischen Gebirge in Nordspanien bis heute vor dem Aussterben zu bewahren. Doch der Druck auf die Petze wächst wieder. Helfen Sie uns, Spaniens letzte Bären zu retten - verschenken Sie zu Weihnachten eine Bären-Patenschaft!

    Trotz der positiven Bestandsentwicklung der letzten Jahre brauchen die pelzigen Großsäuger weiterhin dringend unsere Hilfe. Denn seit Beginn der Wirtschaftskrise nimmt die Wilderei selbst in Gebieten wieder zu, in denen wir sie bereits erfolgreich bekämpft hatten: Mit Schlingfallen aus Stahlseilen wird Jagd auf Wildschweine oder Hirsche gemacht und das Fleisch anschließend an Restaurants verkauft. Immer wieder werden auch Bären Opfer der Schlingfallen. Mit einer Bären-Patenschaft helfen Sie uns unter anderem, regelmäßige Ranger-Patrouillen zu gewährleisten und strategisch wichtige Grundstücke als Bärenrückzugsräume zu kaufen oder zu pachten.

     

    Jetzt eine Bären-Patenschaft verschenken!

    Erfahren Sie mehr über die Arbeit von EuroNatur zum Schutz der spanischen Braunbären 


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    Warum heulen Wölfe? Wie funktioniert das soziale Miteinander im Rudel? Und mit welchen Methoden kommen unsere Projektpartner den scheuen Jägern auf die Spur? Begeben Sie sich mit uns auf die Fährte der faszinierenden Tiere und tauchen Sie ein in unsere Bildergalerie des Monats!

    Zur Bildergalerie 


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    Reisen Sie mit uns zu Naturparks in Serbien und Kroatien, erfahren Sie mehr über eine neue Initiative zum Schutz der Zugvögel in Ägypten und Libyen und helfen Sie mit, die Naturzerstörung in Europa einzudämmen!

    Zum EuroNatur-Newsletter


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  • 12/24/13--06:44: Frohe Weihnachten!
  • Wir wünschen all unseren Lesern, Freunden und Unterstützern eine schöne, erholsame Weihnachtszeit und ein gesundes und glückliches Jahr 2014. Bleiben Sie uns auch weiterhin treu!


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    EuroNatur-Partner Fapas blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2013 zurück. So gelang es den Naturschützern, weitere Rückzugsräume für die Braunbären im Kantabrischen Gebirge in Spanien zu schaffen.

    Mit Unterstützung von EuroNatur kauft oder pachtet Fapas bereits seit einigen Jahren Ländereien in strategisch wichtigen Gebieten, um dort das Nahrungsangebot für die Bären zu verbessern. In diesem Jahr erwarben die Bärenschützer im Westen des Gebirges drei zusätzliche Fincas. Möglich wurde dies dank großzüger Spenden, die im Rahmen der EuroNatur-Jubiläums-Spendenaktion „Rettet Spaniens letzte Bären!“ im Jahr 2012 eingenommen wurden.

    Auf den neu erworbenen Flächen wurden bereits erste Wildobstbäume gepflanzt, die in wenigen Jahren den Petzen einen reich gedeckten Tisch bescheren werden. Zudem schreckt die ständige Präsenz der Fapas-Mitarbeiter Wilderer ab. Und das ist auch bitter nötig! Denn seit Beginn der Wirtschaftskrise flammt die Wilderei auch im Westen des Kantabrischen Gebirges wieder auf. Mit welchen Maßnahmen Fapas dieser Herausforderung begegnet sowie weitere spannende Informationen aus dem Projekt zum Schutz von Spaniens Bären lesen Sie im Artikel „Spaniens grünes Bärenland“ im aktuellen EuroNatur-Magazin (Artikel auf S. 8).

     

    Zum aktuellen EuroNatur-Magazin (pdf-Datei; 3,5MB)

    Unterstützen Sie EuroNatur beim Schutz der Braunbären – Werden Sie Bären-Pate!


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    Die Energiewende ist wie bereits im Jahr davor eines der Topthemen bei den Naturschutztagen am Bodensee, die vom 3. bis zum 6. Januar 2014 in Radolfzell stattfinden. EuroNatur ist auf der Tagung vertreten, um über die Projekte der Stiftung zu informieren.

    Die Energiewende ist wie bereits im Jahr davor eines der Topthemen bei den Naturschutztagen am Bodensee, die vom 3. bis zum 6. Januar 2014 in Radolfzell stattfinden. EuroNatur ist auf der Tagung vertreten, um über die Projekte der Stiftung zu informieren und Unterstützer für den Schutz des europäischen Naturerbes zu gewinnen.

    Das Treffen bietet Naturschützern und Umweltinteressierten die Möglichkeit, sich vier Tage lang über die aktuellen Themen im Naturschutz zu informieren und auszutauschen. Neben der Energiepolitik beschäftigen sich die Natur- und Umweltschützer bei den Naturschutztagen 2014 unter anderem auch mit neuen Wegen im Naturschutz und dem Themenkomplex Nachhaltigkeit. Wie auch in den vergangenen Jahren können sich die Teilnehmer neben spannenden Vorträgen und Podiumsdiskussionen auf ein attraktives Rahmenprogramm freuen. So gibt es Exkursionen in Naturschutzgebiete der näheren Umgebung, zahlreiche Workshops, einen Kabarettabend sowie Bücher- und Infostände.

    Link zum Tagungsprogramm


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    „Baden-Württemberg ist nun besser auf die Rückkehr des Wolfes vorbereitet“, sagt EuroNatur-Geschäftsführer Gabriel Schwaderer anlässlich der Veröffentlichung des „Handlungsleitfadens Wolf“. Dieser enthält klare Hinweise für den Umgang mit einzelnen zuwandernden Wölfen in Baden Württemberg.

    Noch gibt es keine bestätigten Wolfsmeldungen aus Baden-Württemberg. Doch es ist nur eine Frage der Zeit, bis die scheuen Jäger auch in den Südwesten Deutschlands einwandern. Während Naturschützer und Wolfsfreunde die ersten Wölfe im Schwarzwald mit Vorfreude und Spannung erwarten, genießt Meister Isegrim insbesondere bei Haltern von Nutztieren nur wenig Akzeptanz.

    Gemeinsam mit Fachleuten der Naturschutzverwaltung und Verbänden hat EuroNatur daher den „Handlungsleitfaden Wolf“ entwickelt. Sobald die ersten Wölfe in Baden-Württemberg auftauchen, regelt dieser Zuständigkeiten, Kommunikationswege und Abläufe sowie die Überwachung der Wölfe. So können mögliche Konflikte bereits im Vorfeld entschärft werden. Ergänzt wird der Leitfaden durch den Ausgleichsfond Wolf, der jetzt eingerichtet wurde und zu dessen Trägern EuroNatur gehört. Viehhaltern kann durch den Ausgleichsfonds schnell und unbürokratisch Ausgleich für von Wölfen verursachte Schäden gewährt werden.

    Erfahren Sie mehr über die EuroNatur-Projekte zum Schutz der Wölfe

    Unterstützen Sie unsere Arbeit – werden Sie Wolf-Pate


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    Naturzerstörung, Artensterben, Spekulation mit Lebensmitteln und Land: die globalen Folgen der industriellen Landwirtschaft sind dramatisch. Das Aktionsbündnis „Wir haben es satt“ ruft daher alle Bürger zur Großdemonstration am 18. Januar 2014 in Berlin auf, um von der neuen Bundesregierung eine gerechte und naturverträgliche Agrarpolitik einzufordern.

    Schon in den vergangenen beiden Jahren haben jeweils rund 25.000 Menschen für eine Agrarwende demonstriert. Auch in diesem Jahr hoffen die Veranstalter auf eine rege Beteiligung, um ein deutliches Signal an die Politik auszusenden. EuroNatur wird ebenfalls an der Demonstration teilnehmen, um sich für eine ökologischere Landwirtschaftspolitik einzusetzen. Seien auch Sie mit dabei! Der Auftakt der Veranstaltung ist um 11 Uhr am Potsdamer Platz. Um 12 Uhr startet von dort aus der Demonstrationszug zum Kanzleramt.

    Auf ihrer Seite bietet das Akionsbündnis eine Mitfahrbörse an. Wer nach Mitfahrgelegenheiten mit Bus und Bahn sucht, wird hier fündig.

    Link zur Website der Initiative „Wir haben es satt“

     

     


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    Gemeinsam mit international anerkannten Luchsexperten und ausgewählten Partnern in den betreffenden Ländern kämpft EuroNatur dafür, dass der Luchs in Europa überleben und sich wieder ausbreiten kann. Der aktuelle Projektbericht erzählt Ihnen anhand ausgewählter Beispiele, was wir innerhalb der vergangenen zwei Jahre für den Schutz der Luchse in Europa erreichen konnten.

    Zum Projektbericht Luchs


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    Einer der ältesten Nationalparks Europas ist in Gefahr: in Mazedoniens Mavrovo Nationalpark sollen mit internationaler Hilfe zwei große Wasserkraftwerke errichtet werden. Die Weltbank und die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD) wollen diese Projekte finanzieren. Doch nun regt sich Widerstand. 119 Umwelt-Wissenschaftler aus aller Welt protestieren gegen diese Vorhaben.

    Staudammprojekte bedrohen Mavrovo Nationalpark in Mazedonien

    Über 100 Wissenschaftler protestieren gegen Finanzierung durch Weltbank und Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung

    Gemeinsame Pressemitteilung von EuroNatur und Riverwatch

     

    Radolfzell, Wien.   Einer der ältesten Nationalparks Europas ist in Gefahr: in Mazedoniens  Mavrovo Nationalpark sollen mit internationaler Hilfe zwei große Wasserkraftwerke errichtet werden. Die Weltbank und die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD) wollen diese Projekte finanzieren. Doch nun regt sich Widerstand. 119 Umwelt-Wissenschaftler aus aller Welt, darunter namhafte Persönlichkeiten wie Ernst von Weizsäcker, Michael Succow, Österreichs Wissenschaftler des Jahres, Georg Grabherr, sowie zahlreiche Experten der Weltnaturschutzunion IUCN protestieren gegen diese Vorhaben. Damit unterstützen die Wissenschaftler die Kampagne „Rettet das blaue Herz Europas“ der beiden Naturschutzorganisationen EuroNatur und Riverwatch.

    Am vergangenen Freitag erhielten die Präsidenten von Weltbank und EBRD einen offenen Brief  international renommierter Umwelt-Wissenschaftler, in dem sie gegen die geplante Finanzierung von zwei  Staudammprojekten im mazedonischen Mavrovo Nationalpark protestieren. „Nationalparke haben den Zweck, große Ökosysteme vor menschlichen Eingriffen zu schützen. Deshalb sind große Staudämme oder andere zerstörerische Projekte hier vollkommen auszuschließen“, so die Wissenschaftler in ihrem Brief.

    Im bergigen Mavrovo Nationalpark leben Wolf, Bär und Otter und gedeihen mehr als 1.000 Pflanzenarten. Die große Besonderheit ist aber der Balkanluchs, eine Unterart des Eurasischen Luchses. Nur etwa 50 Exemplare gibt es heute noch von den seltenen Katzen und ausschließlich für das Vorkommen im Mavrovo Nationalpark konnte bislang Reproduktion nachgewiesen werden. Werden die Staudämme gebaut, könnte dies das Aus für den Balkanluchs bedeuten. Doch es geht nicht allein um den Schutz des Mavrovo Nationalparks, sondern diese Projekte untergraben den Schutzstatus „Nationalpark“ im Allgemeinen. „Diese Projekte sind ein Angriff auf die für Europa bedeutendste Naturschutzkategorie, ein Angriff auf die Marke Nationalpark. Auch deshalb müssen wir diese Projekte verhindern“, so Gabriel Schwaderer, Geschäftsführer von EuroNatur.

    EuroNatur und Riverwatch haben in Südosteuropa 36.000 Flusskilometer auf ihren ökologischen Erhaltungswert untersucht und sich vorgenommen, zumindest die wertvollsten Flüsse und Flussabschnitte zu schützen, v.a. vor dem Bau neuer Wasserkraftwerke. Die Kerngebiete, auf die sich die beiden Organisationen dabei konzentrieren, sind die Vjosa in Albanien, die Save in Slowenien und Kroatien sowie der Mavrovo Nationalpark in Mazedonien.

     

    Hintergrundinformationen:

    • Die Balkanregion in Südosteuropa ist das letzte große europäische Gebiet, in dem noch weitgehend intakte Fließgewässer erhalten geblieben sind. In den Staaten entlang der östlichen Adria, sowie in Serbien, Bulgarien, dem Kosovo, Albanien, Mazedonien und Teilen Griechenlands haben sich bis heute glasklare Bäche, unberührte Schluchten, große Auwälder, Flüsse mit riesigen Schotterinseln und spektakulären Wasserfällen erhalten. Hier schlägt das blaue Herz Europas. Eine Studie von Riverwatch und EuroNatur ergab, dass noch mehr als 80% dieser Fließgewässer in einem guten oder sogar sehr guten ökologischen Zustand sind. Doch dem blauen Herz droht der Infarkt: 570 mittlere und größere Wasserkraftwerke sind geplant, zumeist mit Unterstützung internationaler Banken und Firmen, vor allem aus Europa. Sie werden ohne Rücksicht auf den Wert des Flusses, auf Flora und Fauna projektiert. Um das zu verhindern, haben Riverwatch und EuroNatur die Kampagne „Rettet das blaue Herz Europas“ gestartet. Zusammen mit Partnerorganisationen vor Ort wollen sie die ökologisch wertvollsten Flüsse und Fließgewässerstrecken der Region vor Verbau schützen und die umweltgefährdendsten Wasserkraftprojekte verhindern.

    Ansprechpartner:

    EuroNatur, Konstanzer Str. 22, 78315 Radolfzell, Tel.: 07732 - 92 72 10,
    Fax: 07732 - 92 72 22, E-Mail: info@euronatur.org, Internet: www.euronatur.org, Ansprechpartnerin: Romy Durst, Pressekontakt: Katharina Grund

    Riverwatch: Ansprechpartner: Ulrich Eichelmann, ulrich.eichelmann@riverwatch.eu, http://riverwatch.eu/balkan-rivers



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    Mehr als 570 Staudämme sind derzeit auf dem Balkan geplant. Gemeinsam mit seinen Partner Riverwatch kämpft EuroNatur gegen die drohende Zerstörung der letzten Wildflüsse Europas. In seinem Artikel „Die Zähmung der Ströme“ in der aktuellen Ausgabe von „DER SPIEGEL“ berichtet Autor Philip Bethge über die brenzlige Situation auf dem Balkan.

    Leseprobe aus dem Artikel „Die Zähmung der Ströme“ 


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  • 01/19/14--23:55: Vorrang für die Natur
  • Die Anlage von Ökologischen Vorrangflächen in der Agrarlandschaft bildet das Herzstück des sogenannten „Greenings“ innerhalb der europäischen Agrarreform. Ziel ist es, die Landwirtschaft in Europa umweltfreundlicher zu gestalten. Jetzt kommt es darauf an, dass die Reform in den Mitgliedstaaten der Europäischen Union sinnvoll umgesetzt wird.

    Mit einem gemeinsamen Positionspapier haben sich das Bundesamt für Naturschutz (BfN), das Umweltbundesamt (UBA) und die Kommission Landwirtschaft am Umweltbundesamt (KLU) in die laufende Diskussion eingeschaltet.

    Das Positionspapier zeigt auf, welche Regelungen nötig sind, damit Ökologische Vorrangflächen wie Brachflächen, Blühstreifen oder Feldhecken tatsächlich zu einer grüneren Landwirtschaft beitragen und helfen, unsere Lebensgrundlagen zu schützen. „Vor dem Hintergrund, dass die EU mit zunächst fünf Prozent Ökologischen Vorrangflächen deutlich unter den aus ökologischer Sicht zu stellenden Forderungen geblieben ist, ist unbedingt sicherzustellen, dass diese fünf Prozent bestimmte ökologische Mindestkriterien erfüllen“, heißt es in dem Papier. Dazu gehört unter anderem der Ausschluss von Pestiziden und Düngemitteln.

    Die KLU ist ein Gremium unabhängiger Experten. Sie berät das Umweltbundesamt mit konkreten Vorschlägen zu einer umweltgerechten Landwirtschaft. Der Naturschutzpolitische  Direktor von EuroNatur, Lutz Ribbe, ist Vorsitzender dieses Gremiums. 

    Zum Positionspapier



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    Mehrere zehntausend Menschen sind am vergangenen Samstag in Berlin für eine bäuerliche und ökologische Landwirtschaft auf die Straße gegangen. Unter dem Motto "Wir haben Agrarindustrie satt" forderten die Teilnehmer von der Bundesregierung einen Kurswechsel in der Agrarpolitik.

    Ein breites Bündnis aus Naturschutz-, Verbraucherschutz- und Entwicklungsorganisationen sowie Landwirtschaftsverbänden hatte zu dem Protest aufgerufen. Über 30.000 Menschen aus dem gesamten Bundesgebiet sind diesem Aufruf gefolgt, darunter auch Vertreter von EuroNatur. Angeführt von 70 Traktoren zogen die Demonstranten vom Potsdamer Platz bis vor das Kanzleramt, wo die Abschlusskundgebung stattfand.

    Neben der Massentierhaltung und der Zerstörung der Natur durch die industrielle Landwirtschaft kritisierten die Teilnehmer vor allem das geplante Freihandelsabkommen zwischen den USA und der EU. „Chlorhühnchen, Hormonfleisch und Gentechnik auf dem Teller lehnen wir ab! Stattdessen brauchen wir eine Landwirtschaft, in der bäuerliche Betriebe gefördert werden statt Massentierhaltung und Export“, sagte Prof. Dr. Hubert Weiger, Vorsitzender des Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland und EuroNatur-Präsidiumsmitglied, in seiner Rede vor dem Kanzleramt.

    Eine Bilderstrecke der Großdemonstration sehen Sie auf der Webseite der Initiative „Wir haben es satt“.

    Zur Bildergalerie


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    Es gibt sie noch: Wunderschöne Landschaften mit einer faszinierenden Vielfalt an Tieren und Pflanzen. Der aktuelle EuroNatur-Kalender präsentiert die zwölf Siegerbilder des Fotowettbewerbs „Naturschätze Europas“ des vergangenen Jahres. Die letzten Exemplare erhalten Sie nun zum Sonderpreis von 10 Euro bei uns im EuroNatur Shop. 

    Zum Online-Shop der EuroNatur Service GmbH 

    Sehen Sie die zwölf Siegerbilder


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    Ab sofort können Medienvertreter die Arbeit von EuroNatur noch einfacher unterstützen: Auf ihrer Webseite hat die Stiftung unter www.euronatur.org/Freianzeigen einen Downloadbereich für Freianzeigen eingerichtet.

    EuroNatur schaltet neuen Downloadbereich für Freianzeigen

     

    Presseinformation vom 23. Januar 2014


     
    Radolfzell. Seit über 25 Jahren steht die Naturschutzstiftung EuroNatur für grenzübergreifenden Naturschutz in Europa. Ab sofort können Medienvertreter die Arbeit von EuroNatur noch einfacher unterstützen: Auf ihrer Webseite hat die Stiftung unter www.euronatur.org/Freianzeigen einen Downloadbereich für Freianzeigen eingerichtet. „Als gemeinnützige Stiftung bleibt uns für bezahlte Anzeigenwerbung kein finanzieller Spielraum. Freianzeigen sind für Zeitungen und Zeitschriften ein eleganter Weg, um einen Beitrag für den Naturschutz in Europa zu leisten“, betont EuroNatur-Geschäftsführer Gabriel Schwaderer. 

    Bei den Freianzeigen von EuroNatur können Anzeigenleiterinnen und Anzeigenleiter zwischen verschiedenen Formaten und Motiven auswählen. Auch individuell gestaltete Anzeigen sind möglich.


    „Mit dem kostenlosen Abdruck unserer Anzeigen unterstützen Sie uns einfach und effektiv dabei, das europäische Naturerbe zu bewahren“, sagt Gabriel Schwaderer. Dazu gehören unter anderem der Schutz faszinierender Wildtiere wie Bären, Wölfe und Luchse, die Schaffung und Bewahrung lebenswichtiger Schutzgebiete für den Artenschutz sowie wirkungsvolle politische Lobbyarbeit.

    Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

    EuroNatur
    Konstanzer Straße 22
    78315 Radolfzell
    Tel.: 07732 - 92 72 45
    Fax: 07732 - 92 72 22

    E-Mail: kerstin.sauer@euronatur.org
    Internet: www.euronatur.org

    Ansprechpartnerin: Kerstin Sauer


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    Wo genau leben eigentlich Balkanluchse? Wodurch sind die Tiere bedroht? Und was unternehmen EuroNatur und seine Partner, um die eleganten Jäger vor dem Aussterben zu retten? Begeben Sie sich mit uns auf die Fährte der scheuen Katzen und tauchen Sie ein in unsere Bildergalerie des Monats!

    Zur Bildergalerie


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    Ab sofort können Medienvertreter die Arbeit von EuroNatur noch einfacher unterstützen: Unter www.euronatur.org/Freianzeigen gibt es von jetzt an einen Downloadbereich für Freianzeigen. Anzeigenleiterinnen und Anzeigenleiter können dort zwischen verschiedenen Formaten und Motiven auswählen. Auch individuell gestaltete Anzeigen sind möglich. 

    Zu den Freianzeigen

     

     


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