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Alle Meldungen von der Stiftung Euronatur

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    Ein breites Bündnis aus Naturschutz-, Umwelt- und Erneuerbare-Energien-Verbänden, darunter EuroNatur, fordert in einem aktuell erschienenen Positionspapier zur Novellierung des EEG, die Bemühungen für eine Energiewende deutlich zu verstärken.

    Ein breites Bündnis aus Naturschutz-, Umwelt- und Erneuerbare-Energien-Verbänden, darunter EuroNatur, hat am vergangenen Montag ein gemeinsames Positionspapier zur Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) veröffentlicht. Darin fordern die Verbände, die Bemühungen für eine klima- und umweltfreundliche sowie bezahlbare Energieversorgung deutlich zu verstärken.

    Schon heute sei der Ausbau der Erneuerbaren Energien in Deutschland ein beispielloser Erfolg, der ohne das EEG in so kurzer Frist nicht denkbar gewesen wäre. Die Verbände machen sich daher dafür stark, die Energiewende weiter voranzubringen und das EEG in einen umfassenden Masterplan einzubetten. Dieser solle unter anderem gewährleisten, dass die Energiewende naturverträglich gestaltet und Fehlentwicklungen frühzeitig vermieden werden.

     

    Als eine notwendige Maßnahme sehen die Verbände auch die Verankerung ambitionierter Klimaschutzziele und konkreter Mindestziele für den Ausbau der Erneuerbaren Energien. Das Positionspapier hebt dabei die Vorreiterrolle Deutschlands im internationalen Klimaschutz hervor. „Nur eine ökologisch wie ökonomisch erfolgreiche Energiewende in Deutschland wird andere Industrie- und wichtige Schwellenländer animieren, sich auf einen vergleichbaren Weg zu begeben“, so die Verbände. 


    Lesen Sie das Gemeinsame Positionspapier (pdf, 370 kb)

    "Fakten und Hintergründe" zum Positionspapier (pdf, 490 kb)

     

     


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    Anlässlich des Weltfeuchtgebietstags am 2. Februar macht EuroNatur auf die drohende Zerstörung der Karstpoljen im Dinarischen Gebirge aufmerksam. Die Karstpoljen auf dem Balkan sind wertvolle Feuchtgebiete von internationaler Bedeutung.

    Am 2. Februar ist Weltfeuchtgebietstag

    Pressemitteilung vom 31. Januar 2014

     

    Radolfzell.   Anlässlich des Weltfeuchtgebietstags am 2. Februar macht die Naturschutzstiftung  EuroNatur auf die drohende Zerstörung der Karstpoljen im Dinarischen Gebirge aufmerksam. „Die Karstpoljen auf dem Balkan sind wertvolle Feuchtgebiete von internationaler Bedeutung. Für zahlreiche Bodenbrüter bieten die extensiv bewirtschafteten Poljen wichtige Brutplätze. Unter ihnen sind gerade die Vogelarten, die in Mitteleuropa durch Intensivlandwirtschaft und Trockenlegung stark im Rückgang begriffen oder sogar weitgehend verschwunden sind – wie zum Beispiel der Wachtelkönig“, sagt Romy Durst, Projektleiterin bei EuroNatur.

    Typisch für Karstpoljen sind weite Flächen extensiv beweideten Grünlands, die im Frühjahr großräumig unter Wasser stehen. Während des Vogelzugs suchen in vielen Karstpoljen des Dinarischen Gebirges Tausende Zugvögel aus Zentral- und Nordosteuropa sowie aus West- und Nordwestsibirien nach Nahrung, um Kraft für den anstrengenden Weiterflug in Richtung ihrer Brut- oder Überwinterungsgebiete zu tanken, darunter Löffler, Kranich und Zwergscharbe.

    Doch vor allem in Bosnien-Herzegowina sind diese Naturparadiese gefährdet. Die Anlage von Wasserkraftwerken und die zunehmende Intensivierung der Landwirtschaft zerstören die sensiblen Ökosysteme der Karstpoljen mehr und mehr. Der Wachtelkönig spiegelt die dramatischen Auswirkungen dieser Eingriffe deutlich wieder: Innerhalb der letzten sechs Jahre ist sein Brutbestand in den Karstpoljen Bosnien-Herzegowinas um mehr als 40 Prozent geschrumpft. Im Rahmen einer umfangreichen Erhebung konnten auf einer Fläche von über 1.000 Quadratkilometern in den Jahren 2012 und 2013 nur noch etwa 800 rufende Männchen registriert werden. In den Jahren 2007 und 2009 waren es über 1.100.

    „Da viele Karstpoljen nur unregelmäßig überschwemmt sind, werden sie beim Feuchtgebietsschutz bislang vernachlässigt. Es braucht dringend offizielle Regelungen auf nationaler Ebene, die diese einmaligen Naturgebiete vor schädlichen Eingriffen, vor allem in deren natürlichen Wasserhaushalt, schützen. Ein weiter Schlüssel für den Erhalt der ökologischen Wertigkeit der Poljen liegt in der Förderung traditioneller, extensiver  Nutzungsformen!“, sagt Romy Durst.  


    Hintergrundinformationen:

    • In diesem Jahr steht der Weltfeuchtgebietstag unter dem Motto „Feuchtgebiete und Landwirtschaft“.


    Rückfragen: EuroNatur, Konstanzer Str. 22, 78315 Radolfzell, Tel.: 07732 - 92 72 10, Fax: 07732 - 92 72 22, E-Mail: info@euronatur.org, Internet: www.euronatur.org ,Ansprechpartnerin: Romy Durst, Pressekontakt: Katharina Grund


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  • 02/04/14--00:05: Fledermaushotel gut besucht
  • 1.477 Fledermäuse sind in diesem Winter in den Gewölben der ehemaligen Ostquellbrauerei in Frankfurt an der Oder zu Gast, deren Eigentümer EuroNatur ist. Darunter so seltene Arten wie die Mopsfledermaus und das Braune Langohr. Das hat die diesjährige Winterzählung ergeben.

    Auch wenn die Zahl der überwinternden Fledermäuse bedingt durch die milden Witterungsverhältnisse deutlich unter denen des Vorjahres liegt, erweist sich die Brauereiruine einmal mehr als eines der bedeutendsten Überwinterungsquartiere in ganz Deutschland. Und das aus gutem Grund: Die feuchten, frostfreien und gut durchlüfteten Kellergewölbe bieten den nachtaktiven Insektenfressern ein ideales Mikroklima zum Überwintern. Häufigster Gast im Fledermaushotel war auch in diesem Jahr das Große Mausohr, das europaweit gemäß der FFH-Richtlinie streng geschützt ist.

    Die Sanierung des einsturzgefährdeten Gebäudes war Teil eines inzwischen abgeschlossenen Fledermausschutzprogramms von EuroNatur: Mithilfe lokaler Partner hat EuroNatur fast 40 Bunker, Eis- und Brauereikeller im deutsch-polnischen Grenzgebiet für den Einsatz als Fledermauswinterquartiere optimiert. Engagierte Helfer vor Ort überwachen auch weiterhin den Zustand der Bauten und führen jährlich eine Zählung der überwinternden Arten durch.


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    Albanien beschließt einen totalen Jagdbann über das gesamte Land für zwei Jahre. Bereits vor zwei Wochen hatte der albanische Umweltminister Lefter Koka diese Initiative angekündigt. Wie kürzlich bekannt wurde, hat das Parlament das Jagdmoratorium nun beschlossen.

    Wegweisende Entscheidung für Schutz von Zugvögeln und Wildtieren

    Pressemitteilung vom 5. Februar 2014

     

    Radolfzell.   Albanien beschließt einen totalen Jagdbann über das gesamte Land für zwei Jahre. Bereits vor zwei Wochen hatte der albanische Umweltminister Lefter Koka diese Initiative angekündigt. Wie kürzlich bekannt wurde, hat das Parlament das Jagdmoratorium nun beschlossen. In Kraft treten wird es mit der Veröffentlichung des Gesetzes, voraussichtlich Mitte Februar 2014. „EuroNatur gratuliert der albanischen Regierung und dem albanischen Parlament zu dieser Entscheidung“, sagt Gabriel Schwaderer, Geschäftsführer der international tätigen Naturschutzstiftung EuroNatur. Ausschlaggebend für den längst überfälligen Schritt war der massive Rückgang von Wildtieren in Albanien. „Das Jagdmoratorium ist wegweisend, denn tatsächlich befinden sich die Wildtierbestände Albaniens auf einem katastrophal niedrigen Niveau. Unter anderem werden die Feuchtgebiete an der albanischen Adriaküste und im Hinterland jedes Jahr zur Todesfalle für Hunderttausende Zugvögel. Jetzt ist entscheidend, dass der Jagdbann auch in die Praxis umgesetzt wird“, betont Gabriel Schwaderer.

    EuroNatur engagiert sich seit Jahren gemeinsam mit der albanischen Naturschutzorganisation Association for the Protection and Preservation of Natural Environment in Albania (PPNEA) und weiteren Partnern für den Schutz der Wildtiere in Albanien. EuroNatur hatte die Regierung Albaniens mehrfach öffentlich aufgefordert, die maßlose Jagd auf Zugvögel und Wildtiere zu unterbinden.


    Hintergrundinformationen:

    • Gemeinsam mit Partnerorganisationen vor Ort setzt sich EuroNatur v.a. im Rahmen von zwei großen Programmen für den Schutz der Wildtiere in Albanien ein:


    Schutz der Zugvögel und ihrer Lebensräume entlang der Adria-Zugroute (Adriatic Flyway).

    Schutz der letzten Balkanluchse


    Rückfragen: EuroNatur, Konstanzer Str. 22, 78315 Radolfzell, Tel.: 07732 - 92 72 10, Fax: 07732 - 92 72 22, E-Mail: info@euronatur.org, Internet: www.euronatur.org, Ansprechpartner: Gabriel Schwaderer, Pressekontakt: Katharina Grund




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    Verbände aus Umweltschutz und Landwirtschaft haben vor einem herben Rückschritt in der deutschen Agrarpolitik gewarnt. Der vorgelegte Gesetzentwurf zur Umsetzung der EU-Agrarreform widerspreche wichtigen Zusagen zur Finanzierung von Umwelt- und Tierschutzleistungen in der Landwirtschaft.

    Verbände fordern Minister Friedrich auf, Zusagen einzuhalten

    Mehr Zahlungen für Umwelt- und Tierschutzleistungen umschichten. Keine Pestizide und Zwischenfrüchte auf ökologischen Vorrangflächen

     

    Gemeinsame Pressemitteilung von EuroNatur, AbL e.V., BUND und Bund Naturschutz vom 06.02.2014


    Berlin. Verbände aus Umweltschutz und Landwirtschaft haben vor einem herben Rückschritt in der deutschen Agrarpolitik gewarnt. Der vorgelegte Gesetzentwurf von Bundeslandwirtschaftsminister Hans-Peter Friedrich zur Umsetzung der EU-Agrarreform widerspreche wichtigen Zusagen des Bundes und des bayerischen Ministerpräsidenten zur Finanzierung insbesondere von Umwelt- und Tierschutzleistungen in der Landwirtschaft.

    „Im Gesetzentwurf des Ministers zur Umsetzung der EU-Agrarreform in Deutschland fehlen 200 Millionen Euro jährlich für den Umwelt und Tierschutz“, sagte Lutz Ribbe, naturschutzpolitischer Direktor der Stiftung EuroNatur. „Die Minister von Bund und Ländern und auch der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer haben diese Summe zugesagt, um Kürzungen von EU-Geldern in diesem Bereich abzumildern. Es ist inakzeptabel, dass Minister Friedrich diese Mittel jetzt einstreichen will“, ergänzte Ribbe.

    „Wir fordern Minister Friedrich auf, für Leistungen im Umwelt- und Tierschutz von Bauern mindestens doppelt so viel von den allgemeinen Direktzahlungen der EU umzuschichten, wie in seinem Gesetzentwurf zur Umsetzung der EU-Agrarreform bisher vorgesehen ist“, ergänzte Maria Heubuch, Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) und Milchbäuerin im Allgäu. Der Gesetzentwurf sehe bisher nur eine Umschichtung von 4,5 Prozent vor. Eine Verdoppelung dieses Satzes würde den zugesagten 200 Millionen Euro entsprechen. „Brüssel ermöglicht sogar 15 Prozent Umschichtung. Wir müssen den Spielraum der EU-Agrarreform in den nächsten Jahren ausschöpfen“, so Heubuch.

    Außerdem forderten die Verbände eine Änderung des Gesetzentwurfes auch bei der Definition der „ökologischen Vorrangflächen“, die Landwirte ab 2015 bereitstellen müssen. „Wie der Name schon sagt, sollen auf den ökologischen Vorrangflächen die Natur und die Umwelt Vorrang haben. Pestizide und Mineraldünger haben auf diesen Flächen nichts zu suchen. Ebensowenig wie ein Zwischenfruchtanbau oder eine Winterbegrünung, die für die biologische Vielfalt keinen Mehrwert bringen“, mahnte Jochen Dettmer, agrarpolitischer Sprecher des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND). „Auch beim Grünland fordern wir einen wirksameren Schutz auf Ebene der Betriebe, als das im Gesetzentwurf bisher vorgesehen ist. Wir haben schon zu viel Wiesen und Weiden verloren“, so Dettmer.

     

    Pressekontakt:

    EuroNaturEuskirchener Weg 39, 53359 Rheinbach/BonnTel.: 02226-2045, Lutz.Ribbe@euronatur.org Ansprechpartner: Lutz Ribbe


    AbL e.V.
    Bahnhofstr. 31,
    59065 Hamm
    Tel.: 02381-9053171
    Jasper@abl-ev.de
    www.AbL-ev.de

    Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Pressestelle,
    Am Köllnischen Park 1,
    10179 Berlin,
    Tel. 030-27586-464,
    presse@bund.net,
    www.BUND.net

    Bund Naturschutz Bayern
    Bauernfeindstraße 23
    90471 Nürnberg,
    0911-81878-0
    marion.ruppaner@bund-naturschutz.de
    www.bund-naturschutz.de


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    Die einzigartigen Naturschätze des Strandja-Naturparks an der bulgarischen Schwarzmeerküste drohen massiven Bauvorhaben zum Opfer zu fallen. Damit ist eine Perle am Grünen Band Balkan in großer Gefahr.

    Ende Januar haben Natur- und Umweltschutzorganisationen, darunter der bulgarische EuroNatur-Partner BBF, in Sofia und in vier weiteren Städten des Landes gegen diese Vorhaben demonstriert. Sie prangerten die aktuelle Entscheidung des obersten Verwaltungsgerichts an, welche den Raumplan der Gemeinde Tsarevo für rechtmäßig erklärt hat und damit der Verbauung der wertvollen Naturlandschaft von Strandja Tür und Tor öffnet. Das Gericht konterkariert mit seinem Beschluss eine frühere Entscheidung aus dem Jahr 2009. Diese hatte die positive Umweltverträglichkeitsprüfung des Raumplans wegen Befangenheit für ungültig erklärt und den Bauvorhaben damit vorübergehend einen Riegel vorgeschoben.  

    „Der Status Naturpark wird mit dem aktuellen Beschluss des obersten Verwaltungsgerichts zur Farce. Die im Raumplan der Gemeinde Tsarevo vorgesehenen Eingriffe sind weder mit dem Managementplan des  Strandja-Naturparks noch  mit dem Status als Natura-2000-Gebiet vereinbar. Es droht eine außergewöhnliche Vielfalt an Lebensräumen, Pflanzen- und Tierarten zerstört zu werden“, sagt EuroNatur-Geschäftsführer Gabriel Schwaderer.
    Der Strandja-Naturpark ist das größte Schutzgebiet in ganz Bulgarien und eines der wenigen Gebiete in Europa, wo noch ausgedehnte,  uralte Eichenwälder zu finden sind. Zudem liegt der Park auf einer der bedeutendsten  Vogelzugrouten Europas, der Via Pontica. Nicht umsonst wurden im Strandja-Naturpark über 260 Vogelarten nachgewiesen.

    Doch seine Lage an der Schwarzmeerküste macht das Gebiet gleichzeitig zu einem begehrten Objekt für die Baulobby. Das Ringen um den Naturpark Strandja hat bereits eine lange Geschichte. EuroNatur unterstützt die Bemühungen seiner bulgarischen Partner und fordert die Gemeinde Tsarevo  auf, die Bauvorhaben im Naturpark unverzüglich zu den Akten zu legen.


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    Aktuelle Vogelzählungen unterstreichen erneut die große Bedeutung der Flusslandschaften von Mur, Drau und Donau für den Vogelschutz. Mitte Januar 2014 wurden im Gebiet des geplanten Fünfländer-Biosphärenreservats Mur-Drau-Donau etwa 100.000 Wasservögel gesichtet, darunter Gänsesäger, Graugänse und 230 Seeadler.

    Freiwillige Vogelkundler von Naturschutzorganisationen aus Slowenien, Kroatien, Ungarn, Serbien und Österreich erfassten, unter anderem im Rahmen der Internationalen Winterwasservogelzählung (IWC), die Vogelbestände an über 3.000 Flusskilometern entlang der Donau sowie an den Unterläufen von Drau und Mur.

    Gemeinsam mit zahlreichen nationalen und lokalen Partnerorganisationen setzen sich EuroNatur und der WWF seit vielen Jahren dafür ein, die Flusslandschaften an Mur, Drau und Donau grenzübergreifend zu schützen. Den Löwenanteil des geplanten Fünf-Länder-Biosphärenreservates hat die UNESCO mit den 630.000 Hektar umfassenden Flussauen in Ungarn und Kroatien im Jahr 2012 offiziell anerkannt. Ende 2013 hat auch die serbische Regierung nachgezogen und beantragte die Aufnahme der wertvollen Flusslandschaften im kroatisch-serbischen Grenzgebiet als weiteren wichtigen Baustein für das länderübergreifende Schutzgebiet. Die aktuellen Daten liefern eine weitere Argumentationsgrundlage, den Schutz dieser einzigartigen Flusslandschaften voranzutreiben.

    Mehr über das geplante Fünf-Länder-Biosphärenreservat Mur-Drau-Donau


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    Kürzlich hat Albanien einen zweijährigen Jagdbann für das gesamte Land beschlossen. Die Regierung will diese Auszeit nutzen, um Wildtiere und Zugvögel besser vor Wilderei zu schützen. Zu dieser wegweisenden Entscheidung maßgeblich beigetragen hat ein Artikel des US-Bestseller-Autors Jonathan Franzen im Magazin National Geographic.

    Kürzlich hat Albanien einen zweijährigen Jagdbann für das gesamte Land beschlossen (wir berichteten). Die Regierung will diese Auszeit nutzen, um Wildtiere und Zugvögel  besser vor Wilderei zu schützen.

    Zu dieser wegweisenden Entscheidung maßgeblich beigetragen hat ein Artikel des US-Bestseller-Autors Jonathan Franzen, der in der Juliausgabe 2013 des Magazins National Geographic veröffentlicht wurde. Im Frühjahr 2012 war Franzen mit dem im August des gleichen Jahres verstorbenen EuroNatur-Projektleiter Dr. Martin Schneider-Jacoby und dem Fotografen David Guttenfelder zwei Wochen lang auf Recherchereise in allen wichtigen Rastgebieten entlang der östlichen Adriaküste unterwegs - vom Karavasta-Nationalpark in Albanien bis zum Neretva-Delta in Kroatien. Er sprach mit Jägern, beobachtete illegale Jagdpraktiken und beleuchtete die Hintergründe der Vogeljagd auf dem Balkan.

    Der Beitrag „Letztes Lied für Zugvögel” zeigte auf eindrückliche Weise, wie die Vogeljagd an der östlichen Adria aufwändige Schutzprogramme  in den Brutgebieten der Zugvögel konsequent zunichtemacht. „Der Artikel wurde in den zuständigen Ministerien verbreitet und sehr positiv aufgenommen“, sagte Spase Shumka, Präsident der albanischen EuroNatur-Partnerorganisation PPNEA gegenüber National Geographic. „Der Beitrag hat die Debatte über die Jagd in Albanien stark beeinflusst.“


    Ein Interview mit Jonathan Franzen und einen Beitrag zum Jagdbann in Albanien finden Sie auf den Online-Seiten des Magazins National Geographic (englisch)


    Zum Interview mit Jonathan Franzen

    Zum Artikel „Albania’s Hunting Ban: Birds and Mammals Get a Two-Year Break“

    Interview mit Jonathan Franzen über seine Erlebnisse am „Tatort Adria“ (EuroNatur-Magazin 3-2013)


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    Im Kantabrischen Gebirge in Nordspanien findet derzeit eine regelrechte Hetzjagd auf Wölfe statt. Mehr als 100 Wölfe wurden laut Information von EuroNatur-Partner Fapas allein in der Provinz Asturien im vergangenen Jahr illegal erschossen oder mit Gift getötet.

    Angeheizt wird die Stimmung gegen die grauen Jäger durch eine aggressive Kampagne, mit der lokale Nutztierhalter, Politiker und Medien zum Angriff auf den Wolf blasen. Der Slogan ist simpel: „Töte Wölfe und schütze dein Vieh!“ Ihrer Ansicht nach ist der Wolfbestand im Kantabrischen Gebirge mit 300 bis 400 Tieren zu hoch. Immer öfter käme es dadurch zu Übergriffen der Wölfe auf die Schaf- und Rinderherden der Region.

    Fapas ist davon überzeugt, dass viele der gemeldeten Risse den Wölfen zu Unrecht zur Last gelegt werden. Vielmehr würden in den meisten Fällen frei laufende Hunde die Herden attackieren. Die spanische Naturschutzorganisation will daher bei künftigen Vorfällen einen Beitrag dazu leisten zweifelsfrei zu klären, ob Hunde oder Wölfe die Nutztiere gerissen haben. „In den Fällen, bei denen ein Wolf für den Riss verantwortlich ist, muss die Provinzregierung den Nutztierhaltern einen Ausgleich für den entstandenen Schaden zahlen. Dringend notwendig ist es außerdem, gezielt Herdenschutzmaßnahmen zu fördern, um Schadensfälle schon im Vorfeld zu vermeiden“, fordert EuroNatur-Geschäftsführer Gabriel Schwaderer.


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    Sechs Natur- und Umweltschutzverbände, darunter EuroNatur, haben sich am vergangenen Donnerstag in einem offenen Brief an Bundeskanzlerin Merkel gewandt. Darin forderten sie die Bundesregierung auf, die nationalen Spielräume der EU-Agrarreform für eine naturverträgliche Agrarpolitik konsequenter auszuschöpfen.

    Zuvor hatte das Bundeslandwirtschaftsministerium einen Entwurf für das sogenannte Direktzahlungs-Durchführungsgesetz vorgelegt, das die umweltpolitischen Vorgaben und die Umsetzung der Zahlungen an die Landwirte regelt. Nach Überzeugung der Organisationen widerspricht dieser Entwurf jedoch grundlegend den Brüsseler Reformbeschlüssen zur Ökologisierung der Agrarpolitik. So würden 200 Millionen Euro jährlich fehlen, um die erforderlichen Leistungen im Natur-, Umwelt- und Tierschutz durchzuführen. Die Verbände riefen die Regierung daher auf, doppelt so viele Mittel als bisher vorgesehen aus dem Budget der Direktzahlungen in den Bereich der ländlichen Entwicklung umzuschichten; die Vorgaben aus Brüssel ließen sogar eine Verdreifachung der Mittel zu.


    Kritisch sehen die Verbände auch die geplante Ausgestaltung der ökologischen Vorrangflächen. Der Entwurf des Bundeslandwirtschaftsministeriums sieht unter anderem vor, dort Pestizide und Mineraldünger sowie intensiv bewirtschaftete Leguminosen zuzulassen. „Damit wird das ursprüngliche Ziel der EU-Kommission, der Natur auf diesen Flächen Vorrang einzuräumen, gänzlich unterminiert. So werden wir es nicht schaffen, den dramatischen Verlust der biologischen Vielfalt in unseren Agrarlandschaften zu stoppen. Hier muss dringend nachgebessert werden“, fordert Lutz Ribbe, naturschutzpolitischer Direktor von EuroNatur. Ribbe erinnerte daran, dass 30 Prozent der Steuergelder, die in die Landwirtschaft fließen, für Maßnahmen zur Erhöhung der Artenvielfalt verwendet werden sollen. „Wie man mit Pestiziden die Artenvielfalt erhöhen will, bleibt ein Geheimnis der schwarz-roten Bundesregierung“, so Ribbe.


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    Feiern Sie mit uns einen Etappensieg gegen die Wilderei,  sehen Sie ein Video gegen den Vogelmord und erfahren Sie, wie wir den Herausforderungen von Klimawandel und Ressourcenverknappung wirkungsvoll begegnen können.

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  • 02/21/14--08:32: Nisthilfen für die Pelikane
  • Der Blick durch sein Fernrohr überzeugt Aleksandar Radunović, Mitarbeiter der montenegrinischen EuroNatur-Partnerorganisation CZIP: Die Krauskopfpelikane haben die neu errichteten Brutplattformen im Nationalpark Skutari-See in Montenegro gut angenommen. Dicht an dicht sitzen die großen Vögel auf den schwimmenden Nisthilfen.

    Insgesamt 32 Pelikane zählten Aleksandar Radunović und seine Kollegen bei ihrem Kontrollgang vor wenigen Tagen. Für einen stabilen Bestand ist das jedoch bei weitem zu wenig. „In den vergangenen Jahren gab es immer wieder Verluste von Eiern und Jungvögeln, die durch menschliche Störungen und die starken Wasserstandsschwankungen des Skutari-Sees verursacht wurden. Die Pelikankolonie ist daher immer noch gefährlich klein“, erklärt EuroNatur-Projektleiter Pavel Bečka. Um die Kolonie zu stabilisieren, hat EuroNatur daher gemeinsam mit seinen Partnern ein Maßnahmenpaket zum Schutz der Tiere geschnürt.

    In einem ersten Schritt wurden vor Beginn der diesjährigen Brutsaison vier Brutplattformen aus Holz und Styropor installiert und mit Schilf aufgeschichtet. Diese sollen helfen, den Bruterfolg der Pelikane zu erhöhen. „Zwar nutzen die Krauskopfpelikane die Plattformen bisher nur zum Ruhen. Unsere Erfahrung aus früheren Projekten zeigt aber, dass dies ein erstes positives Signal ist. Es gibt daher berechtigte Hoffnung, dass die Pelikane im kommenden Jahr auf den Plattformen ihre Nester bauen“, sagt Pavel Bečka.

    Erfahren Sie mehr über die EuroNatur-Projekte zum Schutz der Pelikane


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    Urige Buchenwälder, verwunschene Schluchten und tiefblaue Gletscherseen: das Shar-Gebirge im Grenzgebiet von Mazedonien, Albanien und dem Kosovo ist nicht nur ein Leckerbissen für das Auge, sondern auch wertvoller Lebensraum für Bär, Wolf, Luchs & Co. Tauchen Sie ein in unsere aktuelle Bildergalerie des Monats und erleben Sie eine atemberaubende Bergwelt!

    Zur Bildergalerie


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    Endspurt im Fotowettbewerb „Naturschätze Europas“: EuroNatur ruft alle Naturfotografen auf, ihre fünf besten Bilder von Europas faszinierender Natur bis zum 31. März 2014 einzureichen.

    Begeben Sie sich auf Schatzsuche und schicken Sie uns die schönsten und aussagekräftigsten Fotos von Tieren, Pflanzen oder Landschaften in Europa! Die Teilnahme ist kostenlos und es gibt attraktive Preise zu gewinnen. Lassen Sie sich von den besten Bildern des vorjährigen Wettbewerbs inspirieren: Die 12 Siegerfotos sowie 20 weitere herausragende Aufnahmen sind auf der EuroNatur-Webseite in einer Bildergalerie zu sehen.

     

    Weiteren Informationen zum Fotowettbewerb

     

     

     

     


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    Am vergangenen Mittwoch wurden am Straßenrand in den rumänischen Karpaten zwei verwaiste Bärenjungen gefunden. Die nationale Forstbehörde übergab die beiden Findlinge unverzüglich der EuroNatur-Partnerorganisation Milvus, die in diesem Gebiet tätig ist.

    „Das waren sicherlich die zwei kleinsten Jungbären, die ich je gesehen habe“, sagte Milvus-Projektleiter Csaba Domokos. Gemeinsam mit einem Tierarzt untersuchten die Bärenexperten von Milvus die zwei Bärenmädchen und brachten sie anschließend in ein Auffangzentrum für verwaiste junge Bären. Dort können sie ohne störende Einflüsse von Menschen in einem großen Gehege im Wald aufwachsen, um dann in etwa zwei Jahren wieder ausgewildert zu werden.

    „Wie in zahlreichen anderen Fällen fiel die Mutter der beiden kleinen Petze vermutlich der illegalen Jagd zum Opfer“, sagt EuroNatur-Geschäftsführer Gabriel Schwaderer. EuroNatur unterschützt Milvus bei ihren Einsätzen zum Schutz der Bären und entwickelt gemeinsam mit den Bärenexperten Strategien, um die Wilderei in Rumänien zu stoppen.

     

    Lesen Sie mehr über die EuroNatur-Projekte zum Schutz der Braunbären in Rumänien

     

     

     


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    Anlässlich des Weltwassertags am 22. März, der in diesem Jahr unter dem Motto „Wasser und Energie“ steht machen EuroNatur und Riverwatch auf die drohende Zerstörung der Flüsse auf der Balkanhalbinsel aufmerksam. Unter dem Deckmantel grüner Energiegewinnung sind mehr als 570 Wasserkraftwerke zwischen Slowenien und Albanien geplant.

    Über 570 Staudammprojekte geplant – Internationale Kampagne gestartet

    Gemeinsame Presseinformation von EuroNatur und Riverwatch
    vom 20. März 2014

     

    Radolfzell, Wien.  Anlässlich des Weltwassertags am 22. März, der in diesem Jahr unter dem Motto „Wasser und Energie“ steht machen EuroNatur und Riverwatch auf die drohende Zerstörung der Flüsse auf der Balkanhalbinsel aufmerksam. Unter dem Deckmantel grüner Energiegewinnung sind mehr als 570 Wasserkraftwerke (> 1 MW) zwischen Slowenien und Albanien geplant. Auf dem Spiel steht einer der bedeutendsten Naturschätze Europas. Dem Blauen Herz Europas droht der Infarkt. Um das zu verhindern, haben EuroNatur und Riverwatch die Kampagne „Rettet das Blaue Herz Europas“ gestartet, die heute in Belgrad vorgestellt wird.

    „Diese Staudammflut müssen wir stoppen. Viele dieser Projekte widersprechen den EU-Gesetzen. Umso skandalöser ist es, dass hinter den meisten internationale Investoren stehen. Wasserkraft ist nicht grün, sie zerstört wertvolle Naturlandschaften“, sagt Ulrich Eichelmann, Geschäftsführer von Riverwatch, einer internationalen Organisation zum Schutz der Flüsse „Die Wasserkraftwerke werden ohne Rücksicht auf Natur und Menschen geplant, selbst in Nationalparks. Das ist inakzeptabel und beeinträchtigt nicht zuletzt das Potenzial der betroffenen Länder für eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung. Planungen zum Ausbau der Wasserkraft müssen dringend Aspekte des Naturschutzes berücksichtigen. Ein Masterplan zum Schutz der ökologisch wertvollsten Flüsse ist hier dringend notwendig“, sagt Gabriel Schwaderer, Geschäftsführer von EuroNatur.

    Nirgendwo sonst in Europa ist eine derart große Anzahl und Vielfalt von intakten Flüssen zu finden wie auf der Balkanhalbinsel: kristallklare Bäche, Wildflüsse mit ausgedehnten Schotterflächen, intakte Auwälder, spektakuläre Wasserfälle und Karstflüsse mit ihren unterirdischen Fließwegen. Das blaue Herz Europas schlägt auf dem Balkan. Dies haben umfangreiche Untersuchungen gezeigt, die Riverwatch und EuroNatur in den letzten beiden Jahren durchgeführt haben.

    Etwa 35.000 Flusskilometer wurden dabei auf den Natürlichkeitsgrad  der  Gewässerstruktur hin untersucht, existierende und geplante Wasserkraftwerke recherchiert sowie die Vielfalt von Mollusken- (Muscheln und Schnecken) und Fischarten erhoben. Die Ergebnisse sind beeindruckend und alarmierend zugleich:

    • 30 % der Flüsse sind in einem natürlichen, weitere 50 % in einem naturnahen strukturellen Zustand. In Albanien und Montenegro sind sogar über 60 % der Flüsse noch immer unberührt.  Zum Vergleich: Deutschland 10 %, Österreich 6 %.
    • Die Balkanflüsse sind eines der reichsten Artenzentren des Kontinents: 69 Fischarten sind „endemisch“ und kommen nur hier vor.  Darüber hinaus leben hier 151 seltene Arten von Süßwassermollusken, was 40,5 % aller gefährdeten Molluskenarten Europas entspricht.
    • Das Überleben von 70 % - 75 % dieser gefährdeten Arten ist durch die projektierten Wasserkraftwerke bedroht. Darunter auch der Huchen, die größte Forellenart der Welt, dessen globaler Verbreitungsschwerpunkt die Donauzuflüsse auf dem Balkan sein dürften.

    Um der Zerstörung entgegen zu wirken, haben EuroNatur und Riverwatch gemeinsam mit Partnern aus den Balkanländern sowie mit Unterstützung der MAVA Stiftung und der Manfred-Hermsen-Stiftung die internationale Kampagne „Rettet das Blaue Herz Europas“ gestartet. Die Ziele der Kampagne sind:

     

    • Die Balkanflüsse und deren Bedrohung in der Öffentlichkeit bekannt machen
    • Kraftwerksprojekte in drei Schwerpunktgebieten stoppen: Vjosa (Albanien), Mavrovo Nationalpark (Mazedonien) und Save (Slowenien bis Serbien)
    • Einen Masterplan für Flüsse initiieren, einen Raumordnungsplan, in dem „no go areas“ für Wasserkraftwerke festgelegt werden.
    • Das Wissen über die Flüsse und ihre Artenvielfalt vermehren.



    Weitere Informationen:

    www.balkanrivers.net
    www.euronatur.org/Blaues-Herz-Europas
    www.riverwatch.eu/balkan-rivers


    Rückfragen:

     

    • Riverwatch: Ulrich Eichelmann, Tel: 0043 676 6621512, ulrich.eichelmann@riverwatch.eu; Cornelia Wieser – 0043 650 4544784, Neustiftgasse 36, 1070 Wien, www.riverwatch.eu

     

     


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    43.500 Wasservögel verbrachten den vergangenen Winter am Großen und Kleinen Prespa-See im Dreiländereck Mazedonien, Albanien und Griechenland. Das ermittelten die mazedonischen, albanischen und griechischen EuroNatur-Partner bei der diesjährigen Winterwasservogelzählung.

    Unter den Wintergästen waren vor allem Haubentaucher, Reiherenten und Blässhühner zu finden, aber auch Komorane und Schwarzhalstaucher trugen zur hohen Gesamtzahl bei. Die abwechslungsreiche Seen- und Gebirgslandschaft der Prespa-Region zählt zu den ökologisch wertvollsten Abschnitten des Grünen Bandes Europa. Sie bietet zahlreichen seltenen Arten wie der Prespa-Forelle und dem Krauskopf-Pelikan einen wertvollen Lebensraum. Im Winter und während der Zugzeit nutzen zudem große Scharen von Zugvögeln die Seen als Rast- und Überwinterungsgebiet.


    Seit 2010 führen Mitarbeiter der EuroNatur-Partnerorganisationen Macedonian Ecological Society (MES), Protection and Preservation of Natural Environment in Albania (PPNEA) und Society for the Protection of Prespa (SPP) gemeinsam die Winterwasservogelzählung an den beiden Prespa-Seen im Dreiländereck durch. Der Vorteil liegt auf der Hand: Durch die zeitgleichen Zählungen in allen drei Ländern erhalten die Vogelschützer ein wesentlich umfassenderes Bild der Wasservögel, die an den beiden Seen rasten oder überwintern.
    Im vergangenen Jahr haben die drei Organisationen ihre Zusammenarbeit noch weiter intensiviert und das grenzübergreifende Umweltnetzwerk „PrespaNet“ gegründet. Ziel ist es die Naturschätze der Region rund um die Prespa-Seen dauerhaft zu schützen.


    Mehr über die EuroNatur-Projekte zum Schutz der Naturschätze in der Prespa-Ohrid-Region



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    Die Aufmerksamkeit für das blaue Herz Europas ist weiter gewachsen. Als Beitrag zum diesjährigen Weltwassertag haben EuroNatur und Riverwatch im Rahmen der Kampagne "Rettet das blaue Herz Europas" am 20. März in Belgrad eine Pressekonferenz zur Bedrohung der Balkanflüsse veranstaltet.

    Die Aufmerksamkeit für das blaue Herz Europas ist weiter gewachsen. Als Beitrag zum diesjährigen Weltwassertag haben EuroNatur und Riverwatch im Rahmen der Kampagne "Rettet das blaue Herz Europas" am 20. März in Belgrad eine Pressekonferenz veranstaltet.

    Gemeinsam mit Vertretern der mazedonischen und kroatischen Partnerorganisationen präsentierten EuroNatur-Geschäftsführer Gabriel Schwaderer und Ulrich Eichelmann, Geschäftsführer von Riverwatch, die Schönheit und den großen ökologischen Wert der Balkanflüsse als europäisches Naturerbe. Gleichzeitig machten sie auf die drohende Zerstörung dieses einmaligen europäischen Naturerbes aufmerksam. Die Pressekonferenz war gut besucht und das Interesse am Thema deutlich spürbar. Internationale Journalisten waren ebenso anwesend wie Vertreter von Nichtregierungsorganisationen auf dem Balkan.

    Die Balkanhalbinsel ist das letzte große europäische Gebiet, in dem noch weitgehend intakte Fließgewässer erhalten geblieben sind. Hier schlägt das blaue Herz Europas. Doch dem blauen Herz droht der Infarkt: 570 mittlere und größere Wasserkraftwerke sind geplant. Sie werden ohne Rücksicht auf den Wert des Flusses, auf Flora und Fauna projektiert. Um das zu verhindern, haben EuroNatur und Riverwatch die Kampagne „Rettet das blaue Herz Europas“ gestartet. Zusammen mit Partnerorganisationen vor Ort wollen wir die ökologisch wertvollsten Flüsse und Fließgewässerstrecken der Region vor Verbau schützen und die umweltgefährdendsten Wasserkraftprojekte verhindern.

    Mehr über die Kampagne „Rettet das blaue Herz Europas“

    Link zur offiziellen Kampagnenseite


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  • 03/24/14--09:18: Wer piept denn da?
  • Frühlingsgezwitscher im Radio: Ab morgen geht die Piep-Show im Frühmagazin des Senders SWR4 Baden-Württemberg wieder auf Sendung.

    Frühlingsgezwitscher im Radio: Ab morgen geht die Piep-Show im Frühmagazin des Senders SWR4 Baden-Württemberg wieder auf Sendung. In acht Folgen berichten SWR4-Moderator Edi Graf, EuroNatur-Geschäftsführer Gabriel Schwaderer und Sindy Bublitz, Projektleiterin der Heinz-Sielmann-Stiftung, Interessantes und Amüsantes zu heimischen Vogelarten.

    Traditionell beginnt die Sendung mit dem Vogel des Jahres 2014, dem Grünspecht. Von ihm werden neben den Rufen auch sein charakteristisches Hämmern zu hören sein. Bis zum 10. April kommen noch sieben weitere gefiederte Stars „zu Wort“, darunter auch die seltene Blauracke und der Waldlaubsänger.

    Auch für die Hörer gilt das Sprichwort „der frühe Vogel fängt den Wurm“: Bereits zwischen sieben und acht Uhr morgens wird die Piep-Show ausgestrahlt. Am Ende der Sendereihe können die Zuhörer wieder beim Vogelstimmenrätsel mitmachen. Wer das löst, hat die Chance auf eine exklusive Vogelexkursion mit Edi Graf, Gabriel Schwaderer und Sindy Bublitz rund um den Heinz-Sielmann-Weiher bei Überlingen.


    Sendetermine:

    Start der Serie: 25. März mit dem Grünspecht, Vogel des Jahres 2014

    Weitere Folgen: 26.und 28. März sowie 1., 3., 7., 9. und 10. April

    Das Rätsel wird am 11. April gestellt. Die geführte Vogelwanderung findet am 23. Mai statt.

     

    Lesen Sie mehr über die Vogelschutzprojekte von EuroNatur

    Link zu SWR4


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    Der Countdown läuft: In sechs Tagen ist Einsendeschluss für den Fotowettbewerb „Naturschätze Europas“. Schicken Sie uns noch bis zum 31. März Ihre schönsten Bilder von Europas Natur!

    Mehr zum Fotowettbewerb


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