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Alle Meldungen von der Stiftung Euronatur

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    Anlässlich des zweiten internationalen „Tags des Amazonas Europas“ am gestrigen Sonntag machte die Naturschutzstiftung EuroNatur gemeinsam mit dem WWF Österreich und zahlreichen weiteren Partnerorganisationen auf den ökologischen Wert und die Bedrohung der Flusslandschaften von Mur, Drau und Donau aufmerksam.

    EuroNatur macht auf den Wert der ursprünglichen Flusslandschaften von Mur, Drau und Donau aufmerksam

     

    Presseinformation vom 14. Juli 2014


    Radolfzell. Anlässlich des zweiten internationalen „Tags des Amazonas Europas“ am gestrigen Sonntag machte die Naturschutzstiftung EuroNatur gemeinsam mit dem WWF Österreich und zahlreichen weiteren Partnerorganisationen auf den ökologischen Wert und die Bedrohung der Flusslandschaften von Mur, Drau und Donau aufmerksam. Die drei Flüsse und ihre Auen verbinden auf 700 Kilometern Länge Österreich, Slowenien, Kroatien, Ungarn und Serbien. „Obwohl sich die Anrainerstaaten zum Teil für einen strengen Schutz von Mur, Drau und Donau ausgesprochen haben, sind die wertvollen Lebensräume und seltenen Arten dieser Flüsse sowie der angrenzenden Auen noch nicht langfristig gesichert“, warnt EuroNatur-Geschäftsführer Gabriel Schwaderer.


    Vor zwei Jahren erkannte die UNESCO mit den wertvollen Fluss- und Auenlandschaften zwischen Ungarn und Kroatien den Löwenteil des geplanten Fünf-Länder-Biosphärenreservates Mur-Drau-Donau an. Dieser Erfolg ist auch der langjährigen Arbeit von EuroNatur und seinen Partnern zu verdanken. Seit Anfang der 1990er Jahre engagieren sich die Naturschutzorganisationen für den grenzüberschreitenden Schutz der Flüsse. Doch  die Gefahr ist noch nicht gebannt: Massive Eingriffe wie Kiesabbau, Regulierungen und geplante Wasserkraftwerke bedrohen das ökologische Gleichgewicht, die Artenvielfalt und Hochwassersicherheit an Mur, Drau und Donau.


    „Wir wenden uns entschieden gegen diese zerstörerischen Vorhaben und werden uns weiterhin mit Nachdruck dafür einsetzen, die außergewöhnliche Vielfalt dieser Flusslebensräume zu bewahren“, betont Gabriel Schwaderer. Dafür wollen EuroNatur und seine Partner auch die lokale Bevölkerung ins Boot holen. Um den Menschen im geplanten Fünf-Länder-Biosphärenreservat den Wert der ursprünglichen Fluss- und Auenlandschaften näher zu bringen, fanden im Rahmen des Tags des Amazonas Europas zahlreiche Aktivitäten an den Ufern der drei Flüsse statt. So luden unter anderem die Initiative „Genuss im Fluss“, das Internationale Murschutzkomitee und der WWF zum BIG JUMP in die Mur bei Halbenrain (Österreich) /Apace (Slowenien) ein. Hunderte kleiner und großer Wasserratten sprangen zeitgleich in den Fluss.

     


    Hintergrundinformationen:

    • Seit Anfang der 1990er Jahre bemühen sich EuroNatur und der WWF, das grenzüberschreitende Flusssystem von Donau, Drau und Mur über fünf Ländergrenzen hinweg als UNESCO-Biosphärenreservat zu schützen und zu erhalten. Mehr über das geplante UNESCO Biosphärenreservat Mur-Drau-Donau
    • Der „Tag des Amazonas Europas“ wird jedes Jahr im Andenken an Dr. Martin Schneider-Jacoby begangen, der sich als Projektleiter von EuroNatur bis zu seinem viel zu frühen Tod im August 2012 äußerst engagiert für den grenzüberschreitenden Schutz von Mur, Drau und Donau eingesetzt hat. Mehr über Dr. Martin Schneider-Jacoby




    Rückfragen: EuroNatur, Konstanzer Str. 22, 78315 Radolfzell, Tel.: 07732 - 92 72 24, Fax: 07732 - 92 72 22, E-Mail: info@euronatur.org, Internet: www.euronatur.org, Ansprechpartnerin: Romy Durst, Pressekontakt: Angie Rother


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    Im Vergleich zum letzten Jahr ist die Zahl der Wolfsrudel im westlichen Polen und nahe der Grenze zu Deutschland weiter angestiegen.Weitere Hinweise auf die Anwesenheit von Wölfen südlich der Sudeten in Tschechien geben Grund zur Hoffnung, dass Wölfe nach Jahrzehnte langer Abwesenheit bald auch diese Region wieder dauerhaft besiedeln.

    Pressemitteilung vom 23. Juli 2014

     

    Radolfzell/ Hamburg.   Im Vergleich zum letzten Jahr ist die Zahl der Wolfsrudel im westlichen Polen und nahe der Grenze zu Deutschland weiter angestiegen. Das belegen die Ergebnisse des vom IFAW (Internationaler Tierschutz-Fonds) und der Naturschutzstiftung EuroNatur finanzierten Wolfsmonitorings, das die polnische Naturschutzorganisation Association for Nature Wolf (AfN Wolf) durchführt und zu dem nun ein aktueller Bericht vorliegt.
    Die Wissenschaftler schätzten aufgrund ihrer Forschungen den Wolfsbestand zum Ende des Monitoring-Jahres 2013/14 westlich der Weichsel auf insgesamt 31 Rudel bzw. Wolfspaare. Im Monitoringzeitraum davor waren es 26 Rudel.

    Unklar ist, wie viele der fünf Territorien entlang der deutsch-polnischen Grenze sich sowohl auf deutscher als auch auf polnischer Seite erstrecken. Der IFAW und Wolfswissenschaftler fordern daher weiter ein grenzübergreifendes und koordiniertes Monitoring, um Doppelzählungen von Rudeln zu vermeiden.

    Zwei neue sich fortpflanzende Rudel wurden im Koszalin Wald, 80 Kilometer östlich von Stettin und im Rzepin Wald, 35 Kilometer östlich von Eisenhüttenstadt nachgewiesen. Weitere Hinweise auf die Anwesenheit von Wölfen südlich der Sudeten in der Tschechischen Republik geben Grund zur Hoffnung, dass Wölfe nach Jahrzehnte langer Abwesenheit bald auch diese Region wieder dauerhaft besiedeln.

    „Die Ergebnisse dieses Wolf-Monitorings sind erfreulich“, so Robert Kless vom IFAW-Deutschland. „Sie zeigen, dass die Schutzmaßnahmen in Polen greifen. Positive Bestandsentwicklungen dort wirken sich auch immer günstig auf die Wölfe in Deutschland aus, da sie mit den westpolnischen Wölfen eine Population bilden.“

    Insgesamt konnten sich 2013 etwa 85 Prozent der Wolfsrudel in Westpolen erfolgreich fortpflanzen. „Dennoch gibt es weiterhin Gefahren für die Wölfe.“ so Kless weiter. „Nicht nur Abschüsse gefährden den Bestand, auch der Straßenverkehr kostet immer wieder Wölfe das Leben.“

    „Es ist dringend nötig, Wildtierkorridore zum Beispiel durch den Bau von Grünbrücken zu erhalten oder neu zu schaffen. Diese ebnen den Wölfen den Weg aus den ostpolnischen Lebensräumen in den Westen. Um die Akzeptanz der Wölfe auch in Westpolen zu erhöhen, ist die Aufklärungsarbeit eine wesentliche Aufgabe“, sagt Gabriel Schwaderer, Geschäftsführer von EuroNatur.

    Hintergrundinformationen:




    Rückfragen:

    EuroNatur, Konstanzer Straße 22, 78315 Radolfzell, Tel.: 07732-927210, Fax: 07732-9272 22,        E-Mail: info@euronatur.org, Pressekontakt: Katharina Grund, Internet: www.euronatur.org

    IFAW, Tel. 040-866 500 15, mobil: 0173-622 75 39, Email: adinkelmeyer@ifaw.org, Internet: www.ifaw.org, Pressekontakt: Andreas Dinkelmeyer


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  • 08/07/14--09:32: Erfrischender Augenschmaus
  • Für das kommende Wochenende sind wieder sommerlich hohe Temperaturen angesagt. Wer hätte da nicht Lust ins kühle Nass zu springen? Folgen Sie uns zu den atemberaubenden Flusslandschaften des Balkans und tauchen Sie ein in unsere Bildergalerie des Monats.

    Zur Bildergalerie


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    Millionen von Zugvögeln ziehen auf der sogenannten Adria-Zugroute von Mittel-, Nord- und Osteuropa oder Sibirien über die Adria in Richtung Afrika. Doch für weit mehr als zwei Millionen von Zugvögeln wird die östliche Adria jedes Jahr zur Todesfalle.

    EuroNatur fordert verbesserten Schutz für Zugvögel auf dem Balkan


    Presseinformation vom 13. August 2014


    Radolfzell. Der Vogelzug hat wieder begonnen. Mit Mauersegler, Bekassine und den Jungstörchen haben sich bereits die ersten Fernreisenden der Vogelwelt auf den Weg in südlichere Gefilde gemacht. Millionen von Zugvögeln ziehen auf der sogenannten Adria-Zugroute von Mittel-, Nord- und Osteuropa oder Sibirien über die Adria in Richtung Afrika. Doch viele Tiere kommen in ihren Winterquartieren nie an. „Für weit mehr als zwei Millionen von Zugvögeln wird die östliche Adria jedes Jahr zur Todesfalle. In den Feuchtgebieten an der Küste und im Hinterland sammeln sich Scharen von Vogeljägern und schießen auf alles, was ihnen vor die Flinte kommt. Damit drohen auch in Deutschland Arten wie die Moorente zu verschwinden, denn die Abschüsse auf dem Zugweg über die Balkanhalbinsel bluten ihre Bestände aus“, warnt Gabriel Schwaderer, Geschäftsführer der europaweit tätigen Naturschutzstiftung EuroNatur.


    Zwar hat sich in den vergangenen Jahren – zumindest auf dem Papier –einiges zum Positiven gewandelt. In den meisten Ländern entlang der Adria-Zugroute haben sich die gesetzlichen Rahmenbedingungen inzwischen verbessert und europäischen Standards angenähert. Doch mit der Umsetzung der gesetzlichen Verbesserungen sieht es nach wie vor düster aus. Nicht einmal in den Schutzgebieten sind die Vögel in Sicherheit. Zudem werden Arten ungeachtet ihres Schutzstatus und außerhalb der Jagdzeiten in Massen abgeschossen. Geahndet werden diese Verstöße nur in den seltensten Fällen.


    „Wir fordern eine stärkere Überwachung sowie eine konsequentere juristische Verfolgung von Rechtsverletzungen. Nur so können wir die Zugvögel besser schützen“, sagt Gabriel Schwaderer. Große Hoffnung macht sich EuroNatur hinsichtlich einer Verbesserung in Albanien. Denn dort hat die Regierung im Frühjahr ein zweijähriges Jagdmoratorium erlassen. Ausschlaggebend für den längst überfälligen Schritt war der massive Rückgang von Wildtieren in Albanien. „Gerade jetzt zu Beginn des Vogelzugs ist entscheidend, dass der Jagdbann auch in die Praxis umgesetzt wird“, betont Gabriel Schwaderer.
    Wie viel sich innerhalb kurzer Zeit erreichen lässt, zeigt sich derzeit im Naturpark Hutovo Blato im bosnischen Teil des Neretva-Deltas. Dort konnte die Wilderei erstmals seit Jahren stark reduziert werden. Der Grund dafür ist offensichtlich: Dank Unterstützung von EuroNatur gehen seit dem Sommer 2013 Ranger regelmäßig auf Patrouille, um die Einhaltung des Jagdverbotes im Naturpark zu kontrollieren.


    Hintergrundinformationen:



    Rückfragen: EuroNatur, Konstanzer Str. 22, 78315 Radolfzell, Tel.: 07732 - 92 72 24, Fax: 07732 - 92 72 22, E-Mail: info@euronatur.org, Internet: www.euronatur.org ,Ansprechpartner: Gabriel Schwaderer, Pressekontakt: Angie Rother



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  • 08/14/14--07:06: Erfolgreiche Schatzsucher
  • Ein Silberreiher mit Heiligenschein, ein bunt leuchtender Mikrokosmos und eine Strandpatrouille auf Freiersfüßen: 421 Fotografen aus 23 Ländern haben sich für den Fotowettbewerb „Naturschätze Europas 2014“ auf Fotosafari begeben und die schönsten Motive in eindrucksvollen Bildern verewigt. Wir zeigen Ihnen die Siegerbilder.

    Zum Fotowettbewerb


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    In der nordspanischen Gemeinde Quiros im Kantabrischen Gebirge machen Wilderer derzeit verstärkt Jagd auf die dort lebenden Braunbären. In seinem Artikel „Mit Sturmhaube im Tal der Bären“ in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung berichtet Roland Knauer über die Situation vor Ort und den Einsatz von EuroNatur-Partner Fapas gegen die Wilderei.

    Dank der langjährigen Arbeit von EuroNatur und Fapas ist es gelungen, die Braunbären im Kantabrischen Gebirge bis heute vor dem Aussterben zu bewahren. Regelmäßige Ranger-Patrouillen und ein Netz aus Kamerafallen haben dafür gesorgt, die illegale Jagd zumindest im Westen der Kordilleren stark zu begrenzen. Doch in der Gemeinde Quiros ist die Wilderei offensichtlich wieder neu aufgeflammt: Anstatt der erhofften Petze erfassten die Bärenkameras dort in den vergangenen Monaten vor allem mit Sturmhauben vermummte Wilderer. Für die Zukunft der Braunbären im Kantabrischen Gebirge ist diese Entwicklung fatal. Denn der Tod jedes einzelnen Bären bedeutet einen herben Verlust für die immer noch kleine und bedrohte Population.

    Zum Artikel „Mit Sturmhaube im Tal der Bären" auf FAZ.NET

    Helfen Sie uns, mit der notwendigen Intensität gegen die Wilderei im Kantabrischen Gebirge vorzugehen – Werden Sie Bärenpate!

    Lesen Sie mehr über die Arbeit von EuroNatur zum Schutz der spanischen Braunbären


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    Im Rahmen des GEO-Tages der Artenvielfalt fand Mitte Juni an der Vjosa in Albanien eine internationale Feldforschungsaktion statt. In der aktuellen Ausgabe des GEO Magazins sind die bemerkenswerten Ergebnisse nachzulesen.

    Internationale Forschungsaktion macht auf Wert und Bedrohung des Wildflusses aufmerksam


    Gemeinsame Presseinformation von EuroNatur und Riverwatch
    21. August 2014


    Radolfzell, Wien.  Im Rahmen des vom GEO Magazin ausgerufenen Tages der Artenvielfalt fand Mitte Juni an der Vjosa in Albanien eine Feldforschungsaktion der besonderen Art statt. Drei Tage lang durchstreiften rund 70 Naturschützer, Wissenschaftler und Studenten aus Albanien, Mazedonien, Deutschland, Österreich und Frankreich den einzigartigen Wildfluss  und seine Auen, um die dort vorkommenden Tier- und Pflanzenarten zu erfassen. In der aktuellen Ausgabe des GEO Magazins, die am 22. August erscheint, sind die Ergebnisse nachzulesen.

    „Die Vjosa ist ein einmaliges Naturlabor, das bislang kaum erforscht ist. Es fehlt an Studien über die Artenvielfalt oder morphologische Prozesse. Mit unserer Aktion wollen wir auch auf den dringenden Bedarf an fundierten Studien aufmerksam machen“, so Ulrich Eichelmann, Geschäftsführer von RiverWatch. Die in Wien ansässige Naturschutzorganisation organisierte gemeinsam mit der europaweit tätigen Naturschutzstiftung EuroNatur sowie der albanischen Naturschutzgruppe PPNEA (Protection and Preservation of Natural Environment in Albania) die Veranstaltung.

    Insgesamt waren elf Forschungsteams von Sonnenaufgang bis weit nach Sonnenuntergang in dieser artenreichen Flusslandschaft auf Entdeckungsreise. Fledermäuse, Vögel, Fische, Libellen, Schmetterlinge, Laufkäfer, Spinnen, Amphibien, Reptilien, Kleintiere am Gewässerboden, sowie Pflanzen wurden gefangen oder gesammelt und bestimmt. Unter den mehr als 400 dokumentierten Arten entdeckten die Forscher auch den Wolf, den Schmutzgeier (eine der seltensten und gefährdetsten Geierarten Europas) sowie das Teufelchen – eine Libellenart, die erst zum zweiten Mal in Albanien gesichtet wurde. Außerdem konnten elf Spinnenarten erstmalig für Albanien nachgewiesen werden, darunter die Europäische Schwarze Witwe. „Besonders im Uferbereich des Flusses haben wir sehr interessante Arten gefunden – Arten, die in Zentraleuropa bereits verschwunden sind und die auf ein sehr gesundes Ökosystem hinweisen“, unterstreicht Dr. Wolfram Graf von der Universität für Bodenkultur in Wien, einer der Feldforscher an der Vjosa.

    Die Vjosa ist der letzte große Wildfluss unseres Kontinents. Auf 270 Kilometer Länge fließt sie ungezähmt und frei. Riesige Schotterbänke, kleine Kiesinseln und verträumte Buchten kommen und gehen mit der Dynamik des Wassers. In ruhigen Abschnitten säumen Auwälder die Ufer des Flusses. Doch mit der Unberührtheit des Flusses könnte es schon bald vorbei sein: Die albanische Regierung plant, dort eine Kette von acht Wasserkraftwerken zu errichten. Würde die Staudammkette gebaut, hätten Langstreckenwanderer wie Aal und Meeräsche keine Chance mehr. „Wir fordern die albanische Regierung auf, die geplanten Staudammprojekte umgehend zu stoppen und für eine nachhaltige Entwicklung des Vjosa-Tals zu sorgen“, sagt EuroNatur-Geschäftsführer Gabriel Schwaderer. Im Rahmen der Kampagne „Rettet das blaue Herz Europas“ setzen sich EuroNatur, RiverWatch und ihre Partnerorganisationen derzeit dafür ein, an der Vjosa einen Nationalpark einzurichten.


    Hintergrundinformationen:

    • Kurzfilm zu den Tagen der Artenvielfalt an der Vjosa
    • Kampagne „Rettet das Blaue Herz Europas“: Die Staudämme an der Vjosa sind nur ein Teil einer wahren Staudammflut, die derzeit den Flüssen auf der Balkanhalbinsel drohen. Mehr als 570 Wasserkraftwerke (> 1 MW) zwischen Slowenien und Albanien sind derzeit geplant. Um der Zerstörung entgegen zu wirken, haben EuroNatur und Riverwatch gemeinsam mit Partnern aus den Balkanländern die internationale Kampagne „Rettet das Blaue Herz Europas“ gestartet.  Mehr Informationen unter: www.balkanrivers.net/de
    • GEO-Tag der Artenvielfalt: Einmal im Jahr lädt das Magazin GEO alle Naturinteressierten zu dieser großen Natur-Inventur. Ziel ist es, die Vielfalt der Tier- und Pflanzenarten "vor unserer Haustür" zu entdecken. Mehr Informationen zum GEo-Tag der Artenvielfalt



    Rückfragen:

    Riverwatch: Ulrich Eichelmann, Tel: 0043 676 6621512, ulrich.eichelmann@riverwatch.eu; Cornelia Wieser – 0043 650 4544784, Neustiftgasse 36, 1070 Wien www.riverwatch.eu

    EuroNatur: Pressekontakt: Angie Rother, Tel: 0049 7732  92 72 24, info@euronatur.org, Konstanzer Str. 22, 78315 Radolfzell, www.euronatur.org


            


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    Über 92.000 Menschen haben sich bereits an der Petition für die Rettung des Mavrovo Nationalparks in Mazedonien beteiligt! Mitten im Nationalpark sollen zwei große Wasserkraftwerke gebaut werden. Die Bauvorhaben drohen den Lebensraum der  letzten Balkanluchse sowie vieler weiterer Arten zu zerstören.

    HELFEN SIE UNS, BIS MONTAG DIE 100.000-MARKE ZU ERREICHEN!

    Bitte unterschreiben und teilen!!


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  • 09/04/14--06:24: Bärin aus Falle befreit
  • Glück im Unglück hatte eine junge Braunbärin in den rumänischen Ostkarpaten: In der vergangenen Woche tappte das Tier in eine Schlingfalle. Mitarbeitern von EuroNatur-Partner Milvus gelang es jedoch, das Bärenweibchen unverletzt aus der Falle zu befreien.

    Die rumänischen Naturschützer nutzten die Gelegenheit, die Bärin genau zu untersuchen und mit einem GPS-Sendehalsband zu versehen. Mithilfe dieser Technik ist es möglich, die Wanderungen der scheuen Tiere genau zu verfolgen und dadurch Einblicke in die Aktionsmuster der Braunbären zu erhalten. Das Wissen über die aktuellen Verbreitungsgebiete und Wanderrouten ist eine wichtige Voraussetzung für effektive Schutzmaßnahmen.

    Denn der bisher nahezu unberührte Lebensraum der Petze ist bedroht. Die rumänische Regierung plant derzeit eine Autobahn, die vom Zentrum bis in den Osten des Landes führt und dabei die Ostkarpaten durchquert. Die voraussichtlich stark befahrene Fernstraße droht den zusammenhängenden Lebensraum der Bären zu zerschneiden und wichtige Wanderkorridore zu durchtrennen. EuroNatur unterstützt Milvus dabei, Konzepte für Alternativtrassen sowie Vorschläge für den Bau von Grünbrücken und anderen Querungshilfen zu erarbeiten.

    Lesen Sie mehr über die EuroNatur-Projekte zum Schutz der Braunbären in Rumänien


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    Einer der ältesten Nationalparks Europas soll frei von neuen Staudämmen bleiben! 97.804 Menschen unterzeichneten bis gestern ein Protestschreiben gegen den geplanten Bau zweier großer Wasserkraftwerke im Mavrovo Nationalpark in Mazedonien, das heute im Rahmen der Kampagne „Rettet das Blaue Herz Europas“ dem mazedonischen Premierminister Nicola Gruevski übermittelt wurde.

    Die Petition richtet sich nicht nur an den Premierminister, sondern auch an die Weltbank sowie die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD) - wir berichteten. Beide Finanzinstitute beabsichtigen, die Staudämme zu finanzieren. „Diese Projekte sind ein Angriff auf die für Europa bedeutendste Naturschutzkategorie, ein Angriff auf die Marke Nationalpark und damit untragbar“, so Gabriel Schwaderer, Geschäftsführer von EuroNatur.

    Im waldreichen Mavrovo Nationalpark Mazedoniens leben Wölfe, Bären, Fischotter und eines der seltensten Säugetiere Europas: der Balkanluchs – eine stark bedrohte Unterart des Eurasischen Luchses. Der Nationalpark ist das einzig bekannte Gebiet, indem sich diese seltenen Katzen nachweislich fortpflanzen. Laut Experten der Cat Specialist Group der Weltnaturschutzunion IUCN (International Union for Conservation of Nature and Natural Resources) könnten die Wasserkraftprojekte zu ihrem Aussterben führen.

    Mehr über die Kampagne "Rettet das Blaue Herz Europas"


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  • 09/10/14--23:46: Natur im Fokus
  • 421 Fotografen aus 23 Ländern haben sich für den diesjährigen Fotowettbewerb „Naturschätze Europas“ auf Motivjagd begeben. Die zwölf besten Aufnahmen werden am morgigen Freitag im Nationalpark Bayerischer Wald mit attraktiven Preisen prämiert.

    EuroNatur präsentiert Highlights des Fotowettbewerbs „Naturschätze Europas“ in großformatigem Kalender

    Vernissage und Preisverleihung am 12. September im Nationalpark Bayerischer Wald


    Presseinformation vom 11. September 2014



    Radolfzell. Sie sind über den Strand gerobbt, unter Wasser abgetaucht und haben in Eiseskälte geduldig auf den perfekten Moment gewartet: 421 Hobby- und Profi-Fotografen aus 23 Ländern haben sich für den diesjährigen Fotowettbewerb „Naturschätze Europas“ auf Motivjagd begeben und Europas Natur in Szene gesetzt. Die zwölf besten Aufnahmen werden am morgigen Freitag in feierlichem Rahmen in der Infostelle Mauth des Nationalparks Bayerischer Wald mit attraktiven Preisen prämiert.

    Mit der Preisverleihung fällt auch der Startschuss für die Ausstellung „Faszination Natur“, in der die Siegerbilder mit 22 weiteren herausragenden Aufnahmen aus dem Fotowettbewerb zu sehen sind. „Die Auswahl der besten Bilder hat uns wieder viel Spaß gemacht. Denn diese zeigen auf eindrucksvolle und oft auch amüsante Weise, welche Vielfalt es in Europas Natur zu entdecken gibt“, sagt EuroNatur-Geschäftsführer und Jury-Mitglied Gabriel Schwaderer. Die zwölf Gewinnerfotos gibt es ab sofort auch im neuen EuroNatur-Wandkalender ‘Naturschätze Europas 2015‘ zu bewundern. Zudem werden die prämierten Aufnahmen in der Zeitschrift „natur“, im EuroNatur-Magazin und auf den Internetseiten der Veranstalter veröffentlicht.

    Bereits zum 21. Mal veranstaltete EuroNatur in Kooperation mit der Zeitschrift „natur“ und dem NaturVision Filmfestival den internationalen Natur-Fotowettbewerb. Seit dem vergangenen Jahr unterstützt auch das Trinkwasserversorgungsunternehmen Gelsenwasser den Wettbewerb.



    Hintergrundinformationen:

    • Auch im kommenden Jahr findet der Fotowettbewerb „Naturschätze Europas“ wieder statt. Nähere Informationen zum Wettbewerb finden Sie ab Ende November hier.  



    Rückfragen: EuroNatur, Konstanzer Str. 22, 78315 Radolfzell, Tel.: 07732 - 92 72 24, Fax: 07732 - 92 72 22, E-Mail: info@euronatur.org, Internet: www.euronatur.org, Pressekontakt: Angie Rother


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  • 09/11/14--08:14: Damit David größer wird
  • In der aktuellen Ausgabe der Buchreihe „politische ökologie“ dreht sich alles um ein brennendes Thema: Wie können die Elemente der Demokratie dazu beitragen, Landschaft und Wildnis effektiver zu bewahren. EuroNatur-Präsidentin Christel Schroeder berichtet darin über die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in Südosteuropa.

    Warum haben Nichtregierungsorganisationen in Südostueuropa nach wie vor einen schweren Stand? In welcher Form ist internationale Unterstützung besonders wichtig? Inwieweit trägt die Zusammenarbeit über Ländergrenzen hinweg dazu bei, ein „Europa von unten“ zu fördern?

    Zum Beitrag „Damit David größer wird“, Band 138 „Naturschutz und Demokratie“ der Buchreihe „politische ökologie“, Oekom-Verlag (pdf-Datei, 200 Kb)


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    Über 12.500 Kilometer üppige Wälder, satte Wiesen, Fluss- und Gebirgslandschaften – Das Grüne Band Europa entlang des einstigen Eisernen Vorhangs ist nicht nur ein einzigartiger Lebensraumverbund. Es symbolisiert auch, wie Ost und West zusammenwachsen. Lesen Sie im aktuell erschienenen Geschäftsbericht, was wir im vergangenen Jahr für den Schutz des Grünen Bandes sowie zahlreicher weiterer Naturschätze Europas erreichen konnten.

    Zum aktuellen Geschäftsbericht  


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    Während das Schlimmste der jüngsten Flut im Save-Becken vorbei zu sein scheint, ist es nun besonders wichtig, die Lehren daraus zu ziehen. Gemeinsam mit seinen Partnern stellt EuroNatur ein Hochwasserpräventionskonzept vor, das mit anstatt gegen die Natur arbeitet.

    Neue Infrastrukturpläne erhöhen das Hochwasserrisiko

    Gemeinsame Presseinformation von EuroNatur, Riverwatch und der Croatian Society for Birds and Nature Protection vom 22. September 2014
     

     
    Zagreb, Wien, Radolfzell. Während das Schlimmste der jüngsten Flut im Save-Becken vorbei zu sein scheint ist es nun besonders wichtig, ihre Ursachen zu analysieren und Lehren daraus zu ziehen.

    Vier Fakten müssen im Zusammenhang mit dem Save Hochwasser hervorgehoben werden:

    1. Natürliche Überschwemmungsgebiete der Posavina Region reduzieren das Hochwasser flussabwärts. Diese Gebiete retten Mensch und Gut. Sie haben das Potential über 2 Milliarden m3 an Wasser zu speichern.
    2. Das Hochwasser ist zum großen Teil menschgemacht. Zu viele Abschnitte entlang der Save sind kanalisiert oder gestaut und ihr Retentionsraum ist schlicht zu schmal für natürlich auftretende Überschwemmungen. Ca. 78% der ursprünglichen Auen entlang der gesamten Save sind durch Deiche und Dämme vom Fluss abgetrennt.
    3. Die Zusammenarbeit und der Informationsaustausch zwischen den vier Save Ländern bezüglich der Hochwasserprävention funktioniert nicht effektiv.
    4. Die Raumplanung stellt ein weiteres Problem dar: Zu viele Gebäude befinden sich innerhalb der natürlichen Überschwemmungsgebiete.

    “Die wichtigste Lehre, die daraus gezogen werden sollte,  ist, dass das alte Konzept der Hochwasserprävention, welches auf Kanalisierung, Dämme und Stauseen basiert, nicht funktioniert und fatale Folgen haben kann. Wir müssen mit – und nicht gegen – die Natur arbeiten, um der Hochwassergefahr entgegenzuwirken“ sagt Tibor Mikuška von der „Croatian Society for Birds and Nature Protection” und Leiter der Kampagne „Rettet das blaue Herz Europas“ an der Save.


    Entscheidungsträger entlang des Flusses sind jedoch blind gegenüber dieser Erkenntnis. 19 neue Staudämme sind an der Save in Slowenien und Kroatien geplant oder bereits im Bau (http://balkanrivers.net/de/map). Überdies ist der Fluss durch weitere Regulierungspläne gefährdet: altmodische Schifffahrtsvorhaben sehen einen Ausbau der Schifffahrtsklasse zwischen Belgrad und Sisak vor.

    “Werden diese Projekte umgesetzt, wird sich das Hochwasserrisiko wesentlich erhöhen. Das würde nicht nur zu einer ökologischen Katastrophe führen, sonder auch zu einem humanitären Desaster“, so Tibor Mikuška.


    Das Hochwasserpräventionskonzept der Zukunft

    Ein modernes System zur Hochwasserbekämpfung muss auf folgenden Punkten basieren:

    1. Schutz des bestehenden Flussökosystems inklusive Auen
    2. Renaturierung der historischen Überschwemmungsgebiete, wo möglich. Laut einer WWF Studie (2010) könnten 40.000 bis 50.000 Hektar entlang der gesamte Save renaturiert werden. Werden diese historischen Überschwemmungsgebiete wieder hergestellt, könnte die Save das bemerkenswerteste natürliche Hochwasserschutzsystem in Europa werden
    3. Verbesserung der Raumplanung: Keine Baugenehmigung im HQ 100 erteilen, das heißt in dem Gebiet entlang des Flusses, dass durchschnittlich alle 100 Jahre überflutet wird.
    4. Aufbau eines modernen Kontroll-, Kommunikations- und Frühwarnsystems entlang des Save Beckens. Verbesserung des grenzüberschreitenden Datenaustauschs.


    Die Save und die Save-Kampagne
    Die Save ist eine der ökologisch und kulturell interessantesten Flusslandschaften Europas. Entlang ihres Laufs mit einer Gesamtlänge von 944 Kilometern verbindet die Save vier Länder und über acht Millionen Menschen.
    Die Save ist eines der drei Schwerpunktgebiete in der internationalen Kampagne “Rettet das blaue Herz Europas”, die darauf abzielt, die ökologisch wertvollsten Flüsse des Balkans zu schützen. Über 570 Staudämme sollen im Flussnetzwerk zwischen Slowenien und Albanien gebaut werden. Sie gefährden die besterhaltensten Flüsse Europas und ihre fantastische Artenvielfalt. Um dieser Zerstörung entgegenzuwirken haben EuroNatur und Riverwatch in Kooperation mit Partnerorganisationen in den jeweiligen Balkanländern die Kampagne „Rettet das blauer Herz Europas“ gestartet. Die Partnerorganisation an der Save ist die „Croatian Society for Birds and Nature Protection”.
           
                                                                                                                                                   
    Interviewpartner und Rückfragen:
     
    CSBNP: Tibur Mikuška, Tel: +385 95 909 87 53,  tibor.kopacki.rit@gmail.com
    EuroNatur: Ansprechpartnerin: Romy Durst, Pressekontakt: Angie Rother
    Tel: +49 7732  92 72 24, info@euronatur.org
    Riverwatch: Cornelia Wieser, +43 650 4544784, cornelia.wieser@riverwatch.eu

     

     


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    Die Bayerische Wirtschaftsministerin Ilse Aigner verkündete heute die Förderung von 200 pflanzenölbetriebenen Traktoren bis Ende des Jahres 2017. EuroNatur begrüßt das Programm als einen wichtigen Schritt für eine saubere und dezentrale Energieversorgung der heimischen Landwirtschaft.

    Traktorenprogramm „RapsTrak200“ in Bayern

     

    Presseinformation vom 23. September 2014


    Radolfzell.   Die Bayerische Wirtschaftsministerin Ilse Aigner verkündete heute die Förderung von 200 pflanzenölbetriebenen Traktoren bis Ende des Jahres 2017. „Das ist ein sehr wichtiger Schritt für eine saubere und dezentrale Energieversorgung der heimischen Landwirtschaft“, sagt Lutz Ribbe, naturschutzpolitischer Direktor bei EuroNatur. „Reines Pflanzenöl als Traktorentreibstoff ist Spitzenreiter bei der Treibhausgas-Einsparung. Es ist aber nur für den land- und forstwirtschaftlichen Markt in der ausreichenden Menge gut verfügbar und stärkt die bäuerliche Daseinsvorsorge.“ Gefördert werden soll der Aufpreis für pflanzenöltaugliche Schlepperkosten zu 80 Prozent, maximal mit 7500 Euro. Das Programm startet am 1. Oktober 2014.

    „Bayern übernimmt hier eine Vorreiterrolle, die hoffentlich auf andere Bundesländer ausstrahlt“, so Ribbe. Bereits im vergangenen Jahr haben sich mehrere Branchenverbände dafür ausgesprochen, ein bundesweites Anreizprogramm für 10.000 Schlepper aufzulegen. Ein Anliegen, das ins Stocken geraten ist, aber von EuroNatur für ebenso wichtig erachtet wird. Schon die schwarz-gelbe Bundesregierung hatte sich in der Mobilitäts- und Kraftstoffstrategie (Stand Juni 2013) für Pflanzenölreinkraftstoffe im Anwendungsgebiet Land- und Forstwirtschaft ausgesprochen – ohne, dass weiteres passiert wäre.

    Deshalb ist das bayerische Marktanreizprogramm nun in mehrfacher Hinsicht ein Meilenstein: Die Landwirte können ökologischen, selbst produzierten Kraftstoff tanken und erhalten gleichzeitig mit dem bei der Pressung anfallenden Futterkuchen hochwertiges Eiweißfutter. Das hält die Wertschöpfung in der Region und schützt Böden, Gewässer und das Klima. Die Nahrungsmittelproduktion ist entkoppelt vom globalen Mineralölmarkt, das kommt auch den Verbrauchern zu Gute. Da die Traktoren pflanzenöltauglich ausgeliefert werden, hat der Landwirt die volle Garantieleistung. Und auch die Landmaschinenindustrie profitiert, weil sich die großen technischen Errungenschaften der vergangenen Jahre auszeichnen und weiterentwickeln können.


    Interviewpartner und Rückfragen:
    EuroNatur
    Naturschutzpolitische Abteilung
    Euskirchener Weg 39
    53359 Rheinbach
    Tel.: +49(0)2226 - 20 45
    Fax: +49(0)2226 - 1 71 00
    E-Mail: lutz.ribbe@euronatur.org
    Internet: www.euronatur.org
    Ansprechpartner: Lutz Ribbe


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    Eine artenreiche Landschaft, die in Europa Ihresgleichen sucht und in der die Menschen heute noch im Einklang mit „ihrem“ Fluss leben: am morgigen Donnerstag um 16.20 Uhr zeigt arte in der Dokumentation „Kroatiens wilde Flusslandschaft“ die ursprüngliche Natur der kroatischen Save-Auen - eines der ältesten Projektgebiete von EuroNatur.

    In der urtümlichen Flusslandschaft gibt es noch, was in Europa heute nur noch sehr selten zu finden ist: eine Einheit aus Fluss, Überschwemmungsfläche und Kulturlandschaft. Riesige geschlossene Eichen-Auwälder und ausgedehnte Auwiesen haben dort die Zerstörung europäischer Flusstäler überdauert.  Fischotter, Löffler, Weißstorch und Seeadler finden hier einen idealen Lebensraum. Sie teilen sich ihre Nahrungsgründe mit den alten Haustierrassen wie den Turopoljeschweinen, die auf den Überschwemmungsflächen der Save-Auen weiden und ideal an die Umweltbedingungen angepasst sind.

    Die arte-Dokumentation beleuchtet in eindrucksvollen Bildern eine Flusslandschaft, die in Europa einmalig ist und für deren Schutz  sich EuroNatur seit mehr als 25 Jahren intensiv einsetzt.

     

    Mehr über die EuroNatur-Projekte in den kroatischen Save-Auen

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    Den ehemaligen Eisernen Vorhang in eine Lebensader zu verwandeln, ist die große Vision der Naturschutzinitiative "Grünes Band Europa". Die tschechische Umwelt- und Naturschutzorganisation Hnutí Duha trägt wesentlich dazu bei, diese Idee zu verwirklichen. Im Oktober erhält sie dafür den EuroNatur-Preis.

    EuroNatur-Preis 2014 geht an tschechische Naturschützer

    Presseinformation vom 26. September 2014

    Radolfzell.   „Den ehemaligen Eisernen Vorhang in eine Lebensader zu verwandeln, ist die große Vision der Naturschutzinitiative ,Grünes Band Europa’. Die tschechische Umwelt- und Naturschutzorganisation Hnutí Duha trägt wesentlich dazu bei, diese Idee zu verwirklichen“, begründet Christel Schroeder, Präsidentin der Naturschutzstiftung EuroNatur die Wahl des diesjährigen EuroNatur-Preisträgers. In diesem Jahr jährt sich der Fall des Eisernen Vorhangs zum 25. Mal. Am 8. Oktober 2014, werden Vertreter von Hnutí Duha (Friends of the Earth Tschechien) auf der Bodenseeinsel Mainau für ihre herausragenden Verdienste um den Erhalt des europäischen Naturerbes ausgezeichnet. Im Vordergrund stehen die Bemühungen zum Erhalt der einmaligen Natur im deutsch-tschechisch-österreichischen Grenzgebiet.

    Die Organisation setzt sich seit mehr als zwanzig Jahren für den Schutz des Nationalparks Böhmerwald (tschechisch: Šumava) ein. Zusammen mit dem angrenzenden Nationalpark Bayerischer Wald gehört dieser zu den größten Wildnisgebieten Mitteleuropas. Im ehemaligen Sperrgebiet entlang des Eisernen Vorhangs konnte sich die Natur über Jahrzehnte fast ungestört entwickeln. Doch obwohl auf dem Papier seit 1991 als Nationalpark geschützt, sind die Naturschätze von Šumava bedroht.

    Aktuelles Beispiel ist ein Gesetzesvorhaben, das den Nationalparkgedanken völlig ad absurdum führt. Unter anderem sollen Holznutzung und Jagd auf der überwiegenden Fläche des Parks dauerhaft erlaubt sowie der Bebauung Tür und Tor geöffnet werden. „Der Naturschutz hat in Tschechien nach wie vor einen schweren Stand. Hnutí Duha ist eine wesentliche Kraft zur Stärkung der Zivilgesellschaft, sowohl national als auch über die Grenzen Tschechiens hinaus“, sagt Christel Schroeder.

    So gelang es der Organisation aktuell, weit über 40.000 Unterschriften für ein Nationalparkgesetz zu sammeln, das klar die Aufgabe des Nationalparks definiert und im Einklang mit wissenschaftlichen Erkenntnissen und dem Naturschutzgedanken ist. Die Petition wurde dem  Petitionsausschuss des Abgeordnetenhauses im Rahmen eines öffentlichkeitswirksamen Termins Anfang September übergeben. Mit erstem Erfolg: Der zuständige Abgeordnete konnte davon überzeugt werden, dass der Naturschutz im Böhmerwald von nationalem sowie internationalem Interesse ist. Über das neue Gesetz wird das Parlament voraussichtlich im Oktober verhandeln.

    „Ein friedvolles Europa wird nur eine Zukunft haben, wenn wir auch für den Schutz unseres europäischen Naturerbes sorgen. Hnutí Duha verwirklicht die friedensstiftende Idee der Initiative ‚Grünes Band Europa‘ in vorbildlicher Weise und gibt den Naturschätzen des Nationalparks Böhmerwald eine Stimme“, sagt Christel Schroeder.   



    Weitere Informationen:

    Pressemitteilung vom 10.7.2014   

    EuroNatur-Preis: Frühere Preisträger sind u.a. Dr. Ernst Paul Dörfler, Prof. Dr. Klaus Töpfer, Prinz Charles, Michail Gorbatschow, Luc Hoffmann und Dr. Hans Bibelriether. Der EuroNatur-Preis ist undotiert. Mit ihm werden herausragende Leistungen für den Naturschutz gewürdigt. Der EuroNatur-Preis 2014 wird am 8. Oktober 2014 um 17 Uhr auf der Bodenseeinsel Mainau an Hnutí Duha verliehen.  

    Mehr zur Initiative „Grünes Band Europa“


    Šumava: Der Böhmerwald (tschechisch: Šumava) ist ein etwa 200 Kilometer langes Mittelgebirge entlang der deutsch-tschechisch-österreichischen Grenze. Während des Kalten Krieges verlief durch den heutigen Nationalpark Böhmerwald der Eiserne Vorhang.

    Hnutí Duha (Deutsch: „Bewegung Regenbogen“, Friends of the Earth Tschechien) ist eine der führenden Naturschutzorganisationen in Tschechien. Weitere Themenschwerpunkte der Organisation sind Klimaschutz, Erneuerbare Energien und Umweltschutzpolitik.

    Rückfragen und Interviewpartner: EuroNatur, Konstanzer Straße 22, 78315 Radolfzell, Tel.: 07732 - 92 72 10, Fax: 07732 - 92 72 22, info@euronatur.org, www.euronatur.org, Pressekontakt: Katharina Grund, Ansprechpartner: Gabriel Schwaderer


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    Über 100 Teilnehmer aus 23 Ländern entlang des einstigen Eisernen Vorhangs sowie aus Kanada und den USA kamen vom 23. bis 26. September 2014 in Slavonice in Tschechien zusammen. Anlass war die 8. paneuropäische Konferenz „Grünen Band Europa“. Eines der wegweisenden Ergebnisse ist der neu gegründete Verein „European Green Belt Association“.

    Dieser Schritt ist ein wahrer Meilenstein. Denn mit der European Green Belt Association gibt es nun erstmals eine offizielle Organisationsform, welche die Initiative Grünes Band Europa repräsentiert, den Informationsaustausch zwischen den Akteuren sicher stellt und die Koordination übernimmt. Damit ist eine wichtige Voraussetzung geschaffen, die steigende Zahl der Akteure und Aktivitäten entlang des Grünen Bandes besser miteinander zu vernetzen und die nationale sowie internationale Zusammenarbeit zu stärken. 

    Gegründet wurde der Verein von insgesamt 23 Regierungs- und Nichtregierungsorganisationen aus 14 Ländern. Den Vorstandsvorsitz übernimmt EuroNatur. Weitere Vorstandsmitglieder sind unter anderem der BUND, das Bundesamt für Naturschutz, das finnische Umweltministerium und die Weltnaturschutzorganisation IUCN. 

    Ziel ist es, die wertvollen Natur- und Kulturlandschaften entlang des einstigen Eisernen Vorhangs als grüne Lebensader zu erhalten. Mit über 12.500 Kilometern Länge handelt es sich um einen der größten ökologischen Korridore weltweit. 



    Zur gemeinsamen Pressemitteilung von EuroNatur, BUND und Bundesamt für Naturschutz vom 30. September 2014 (englisch) 

    Kostenloser Download der Broschüre “The European Green Belt Initiative -10 years of challenges, experiences and achievements” (pdf, Englisch)

    Mehr über das Grüne Band Europa


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    „Braunbären gehören in die Natur, nicht in Käfige!“ sagt EuroNatur-Geschäftsführer Gabriel Schwaderer. Diese Botschaft vermittelt auch der kürzlich erschienene und von der albanischen EuroNatur-Partnerorganisation PPNEA produzierte Dokumentarfilm „bears belong to nature“ , der das Thema „Bären in Gefangenschaft“ in Albanien erstmals in den Scheinwerfer der öffentlichen Aufmerksamkeit rückt.

    Schätzungen zufolge leben in Albanien mindestens um die 40 Bären in Gefangenschaft und werden in Bars und Restaurants zur Schau gestellt. Neben dem Leid dieser Tiere haben die illegalen Praktiken noch sehr viel weitreichendere Auswirkungen.  Durch die Abschüsse der Bärenweibchen und die Entnahme der Jungtiere droht der ohnehin kleine Bärenbestand in Albanien vollständig zusammenzubrechen. Zudem spielt das Land eine Schlüsselrolle für das langfristige Überleben der Braunbären auf dem westlichen Balkan. Tiere, die aus dem Pindosgebirge im Süden oder aus den Nördlichen Dinariden zuwandern, verschwinden in Albanien oft von der Bildfläche. So droht die gesamte Dinariden-Pindos-Population - die sich von Slowenien im Norden bis Griechenland im Süden erstreckt - langsam auszubluten.

    Mangelnde Aufklärung, mangelnde Kontrolle und fehlende Sanktionen sind einer der Hauptgründe, warum das schmutzige Geschäft mit den Bären funktionieren kann. Mit Unterstützung von EuroNatur hat PPNEA deshalb eine Aufklärungskampagne gestartet. Wesentlicher Teil davon ist der Dokumentarfilm „bears belong to nature“.

    Link zum Dokumentationsfilm „bears belong to nature“ auf youtube

    Spendenaufruf „Keine Bären in albanischen Bars!“ (pdf-Datei, 1,6 Mb)


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    Ende September gelang es Mitarbeitern von EuroNatur-Partner Milvus am Fuße der rumänischen Karpaten eine Braunbärin aus einer Schlingfalle zu befreien. Bei der tierärztlichen Untersuchung schien das Bärenweibchen wohlauf und unverletzt zu sein. Wenige Tage später wurde die Bärin jedoch tot aufgefunden.

    „Wahrscheinlich hat das Tier beim Versuch sich aus der Falle zu befreien innere Verletzungen davongetragen, die auf den ersten Blick nicht zu erkennen waren“, vermutet EuroNatur-Geschäftsführer Gabriel Schwaderer. Für eine abschließende Beurteilung der Todesursache wäre eine Autopsie vonnöten. Diese ist laut Angaben von Milvus jedoch nicht mehr möglich. Als ein lokaler Wildhüter das tote Bärenweibchen entdeckte, befand sich der Körper des Tieres bereits in einem fortgeschrittenen Zustand der Verwesung.

    In Rumänien ist die Wilderei ein großes Problem. Im Normalfall legen die Wilderer die Fallen für Wildschweine aus. Doch immer wieder verfangen sich darin auch andere Tiere. Die Fallensteller gehen kein großes Risiko ein, denn es ist schwer, die Täter zu überführen. Umso mehr gilt es, die tödlichen Fallen rechtzeitig aufzuspüren und zu entfernen. EuroNatur unterstützt Milvus bei ihren Einsätzen für den Schutz der Bären.

    Lesen Sie mehr über die EuroNatur-Projekte zum Schutz der Braunbären in Rumänien


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